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Villa Torretta

Foto Villa Torretta -  Villen und Paläste
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Mailand - Villen und Paläste: Villa TorrettaWichtigste vertretene Stile: Barock

Villa Torretta (Villa Kleiner Turm), auch als Villa La Torretta oder einfach als La Torretta gekannt, ist eine Villa aus dem sechzehnten Jahrhundert, die sich in Sesto San Giovanni direkt an den Stadtgrenzen mit Mailand befindet. Von den Erbauern als Freudevilla gedacht, im Laufe der Jahrhunderte hat sie verschiedenen adligen Familien der Mailänder Gegend gehört. Jetzt beherbergt ein elegantes Hotel.

Abgesehen von verschiedenen Legenden, nach denen die Villa ursprünglich der Königin Teodolinda (570-628) gehörte und dann ein befestigter Vorposten von der Bicocca degli Arcimboldi wurde, auf der Grundlage der Struktur des Komplexes und unter Berücksichtigung der architektonischen Elementen wird angenommen, dass das Gebäude in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, oder zumindest nahe dem siebzehnten Jahrhundert errichtet wurde und dass die Villa nicht für militärische Zwecke gedacht worden war, sondern als ein elegantes Landhaus.
In kirchlichen Chroniken kann man von einem Besuch in 1582 von Carlo Borromeo im Oratorium von Santa Margherita, die Kirche die sich im Komplex befindet, lesen. Zwei Grabsteine ​​nur im Jahr 1925 nach einem verheerenden Feuer wiedergefunden, setzen den Bau der Villa zwischen dem späten sechzehnten und dem Beginn des siebzehnten Jahrhundert.
Das Gebäude wurde Gegenstand zahlreicher Interventionen im Laufe der Jahrhunderte und trat in Besitz von mehreren Familien aus Mailand und Sesto: Visconti, Serbelloni, Stanga und De Ponti, bereits Besitzer von Villa Visconti d'Aragona. Die Adelsfamilien zogen verschiedliche Persönlichkeiten zur Villa Torretta an: eine für alle, Alessandro Manzoni, der, in Urlaub im nahen Brusuglio, oft die Villa Toretta besuchte, als Gast der Serbelloni-Busca.

Im Jahr 1903 geht der Villa in Eigentum der Breda, die sie für ihre Mitarbeiter als Unterkunft benutzt und die Räume deshalb verändert, um darin mehr Familien beherbergen zu können. Es ist in diesen Jahren, dass die lange Zeit des Verfalls des gesamten Komplexes beginnt. Die alte und edle Villa Torretta fängt Cascina (Bauernhaus) Torretta genannt zu werden. Zwei Brände in den Jahren 1925 und 1933 verschlechterten die Situation weiter. Seit 1961 ist die Villa komplett leer und eine lange Zeit des völliger Verlassenheit beginnt, die 20 Jahre dauert; am Ende der achtziger Jahre wurde der gesamte Komplex von dem Konsortium Parco Nord Milano gekauft und es werden Interventionen durchgeführt, um was von den künstlerischen Gütern der Villa noch übrig war zu retten und in Sicherheit zu stellen. Von 1997 bis 2002 wurden die Villa und das Oratorium von Santa Margherita einer gründlichen Rrestaurierung unterworfen, durch die die ursprüngliche Pracht weitgehend wiederhergestellt wurde.

Die Villa Torretta ist sehr groß (ca. 5000m 2) und umfasst die Villa selbst und die Herrenkirche (Oratorium von Santa Margherita).

Die Villa umfasst zwei Höfe, einen edlen und einem rustikalen, beide offen zum davor stehenden Garten. Die beiden Höfe definieren ein Muster in der Form von einem "E" (oder Doppel "U"). Der zentrale Teil der Villa ist von einem quadratischen Turm aus der Zeit der Renaissance dominiert, die dem gesamten Komplex den Namen gibt. Die Wände sind aus Vollbackstein, während die horizontalen Strukturen meist aus Holz sind. Die Kassettendecken sind immer noch die ursprünglichen. Das wertvolle Barock-Portal schaut auf das Oratorium das der Heiligen Margerita gewidmet ist.

Die am besten erhaltenen Räume, sowie einen Teil der Korridore, sind mit schönen Fresken von Landschaften, Wappen, rein dekorativen Elementen, mythologischen Szenen und anderen Szenen dekoriert, die heitere und angenehme Gefühle in den Gästen erwecken sollen.

Vom Turm aus kann man einen schönen Blick über die Innenhöfe, die schönen Dächer mit roten Fliesen und die moderne angrenzenden Gebäude (im krassen Gegensatz zu der Villaanlage) genießen.

Das Oratorium von Santa Margherita liegt in einem kleinen Innenhof, der das Portal der Villa Torretta beherbergt. Die Fassade der Kirche ist barock. Knapp unterhalb des Giebels befindet sich das Wappen der Spinola-Anguissola Familie. Leider sind die originale Buntglasfenster, die die Heilige Margherita, den Heiligen Dominikus und den Heiligen Franziskus darstellten, verloren gegangen; zum Glück bleiben die inneren Fresken, in den späten neunziger Jahren restauriert, nach Jahren der Vernachlässigung. Die Kirche besitzt ein einziges Schiff und einfache verputzte Wände wenn man von den mit Fresken bemalten Platten absieht. Für eine längere Zeit ab 1925 die Kirche war die Kirche entweiht. In der Breda Zeit wurde sie als Frauenschlafsaal für die Arbeiterinnen verwendet.
Die Fresken an den Wänden stellen biblischen Geschichten dar (Judith und die Enthauptung Holofernes und die Passage des Roten Meeres), das Gewölbe ist mit einem Fresko der ewigen Herrlichkeit verziert und an den Wänden des Presbiteriums sind einige Geschichten der Jungfrau (Verkündigung und Ruhe auf der Flucht nach Ägypten) abgebildet, während auf der gewölbten Decke sind eine Engels Gloria und spielende Engeln zu sehen. Die Geburt Christi auf dem Altarbild, deren Spuren in den Anmerkungen zu den Pastoralbesuchen zu finden sind, ist unwiederbringlich verloren. Die neueste Forschung schreibt die Urheberschaft der Fresken in der Kirche Simone Barabino zu, zu jener Zeit in Mailand in der florierenden Werkstatt Procaccinis aktiv.

Villa Torretta ist heute Sitz des eleganten Grand Hotel Villa Torretta, ein gelungenes Beispiel für eine harmonische und profitable Wiederverwendung eines kunsthistoriscehn Vermögens.
Auf der Hotel-Website kann man auch Fotos von der Villa in dem traurigen Zustand vor den letzten Restaurierungsarbeiten und auch Bilder der Restaurierungsarbeiten selber zu finden.


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Kategorie: Villen und Paläste

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