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Castelleone (Cremona): Kirche der Dreifaltigkeit

Foto Kirche der Dreifaltigkeit
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Foto Kirche der Dreifaltigkeit
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Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Kirche der DreifaltigkeitDie Kirche, deren offizieller Name „Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit“ lautet, obwohl einige sogar die frühere Widmung beibehalten und sie bisweilen als Kirche des Heiligen Petrus Märtyrers und der Heiligen Dreifaltigkeit bezeichnen, steht an der alten Dorfmauer und war ursprünglich dem Heiligen Petrus Märtyrer geweiht. Der erste Bau der Kirche entstand 1263. Die heutige Form stammt aus dem Jahr 1644, auf Antrag der Brüder der Schule der Dreifaltigkeit, die den Brüder des Heiligen Petrus Märtyrers folgten.

Das Gebäude präsentiert sich noch immer im Renaissancestil mit einer Fassade in zwei Ordnungen, die vertikal von Pilastern mit dorischen Kapitellen gegliedert wird. Jede Ordnung schließt nach oben mit einem doppelten Gesims mit einem breiten Mittelband ab. Über der Fassade befindet sich ein großer dreieckiger Giebel.
Der Eingang ist von einem Portal aus Ziegeln und Terrakotta mit einem darüberliegenden gebrochenen Giebel umgeben. Dem Eingang entspricht in der oberen Ordnung ein großes rechteckiges Fenster, das von einem Terrakottarahmen mit einem geschwungenen Giebel eingefasst ist.
An den Seiten befinden sich in beiden Ordnungen zwei große Rahmen. Die in der unteren Ordnung enthalten Fresken, die leider fast vollständig verschwunden sind; die in der oberen Ordnung, bereits im Barockstil, sind leer.
Das Innern besteht aus einem einzigen Schiff mit Kreuzgewölben.
Die Wände sind durch zwei Gesimse mit einem Band dazwischen, die entlang des gesamten inneren Umfangs verlaufen, vom Gewölbe getrennt.
Die erste Spannweite besitzt an beiden Seitenwänden eine Chorempore, wobei sich in der rechten eine Orgel befindet. Darunter steht ein dagegen ein kleiner Holzaltar, der im Wesentlichen als Rahemn für eine Vitrine dient, in der eine Madonnenstatue steht, die fast einer Schaufensterpuppe ähnelt. Möglicherweise war sie ursprünglich als bekleidete Statue gedacht. Leider liegen dazu keine Informationen vor.
An jeder Seite befinden sich dann zwei Seitenkapellen, die alle die gleiche Bauweise aufweisen: flach, mit Tonnengewölbe und fast vollständig von den darin befindlichen Altären besetzt. Diese Altäre scheinen alle aus Marmorimitat gefertigt zu sein und zeichnen sich durch ein architektonisch gestaltetes Retabel aus.
- Erste Kapelle links: Sie ist Unserer Lieben Frau von Loreto geweiht. Im Zentrum des Retabels, zwischen zwei Paaren flacher, kannelierter Säulen, befindet sich eine Nische mit einer Statue der gekrönten Madonna in prächtigen goldenen Gewändern. Darüber ist das Heilige Haus von Nazareth dargestellt, getragen von Engeln.
Zweite Kapelle links: Sie ist dem Heiligen Franz von Assisi geweiht. Der Altar ist im Barockstil gehalten und besitzt einen gemischtlinigen Giebel, der mit Cherubimköpfen verziert ist. Vier Cherubim sitzen über und neben dem Retabel, das in der Mitte eine Nische mit einer Statue des Heiligen aufweist.
Erste Kapelle rechts: Sie ist dem Kruzifix geweiht. Der barocke Altar ist sehr reich an Farben. Im Zentrum des Retabels befindet sich eine Nische mit einem kostbaren Holzkruzifix aus dem 16. Jahrhundert vor einem Gemälde, das die Frommen Frauen darstellt. Die szenische Wirkung und die Tiefe werden durch eine gemalte Silhouette verstärkt, die einen davor angebrachten Vorhang simuliert und das Kruzifix teilweise verdeckt.
Zweite Kapelle rechts: Sie ist dem heiligen Petrus Märtyrer geweiht. Der Altar ähnelt sehr dem der ersten Kapelle links, insbesondere das Retabel mit derselben Struktur, wenngleich mit anderen Farben und Details. Im Reliquiar in der Mitte des Retabels befindet sich eine Statue des heiligen Petrus Märtyrers.
Presbyterium und Chor bilden im Wesentlichen eine leicht erhöhte Verlängerung des Kirchenschiffs. Das Presbyterium ist durch eine polychrome Marmorbalustrade vom Kirchenschiff getrennt.
Der Hochaltar besteht aus einer schlichten, großen Altartisch mit wenigen, einfachen Verzierungen.
Das Presbyterium wird durch zwei große rechteckige Fenster an der Rückseite erhellt. Der untere Teil der Wände wird von einem Chorgestühl aus massivem Holz auf zwei Reihen eingenommen. An der Rückwand hängt ein Gemälde von Stefano Lambri aus dem Jahr 1626: Kreuzigung mit dem heiligen Dominikus und Maria Magdalena.
Die Lünette wird vollständig von einem offenbar neueren Fresko eingenommen, das die Dreifaltigkeit darstellt.

Nach dem Erdbeben von 2012 wurde die Kirche restauriert; die Arbeiten wurden im Dezember 2015 abgeschlossen. Dabei wurde das gesamte Gebäude gesichert, das Dach erneuert und die Fassade restauriert, wodurch die Fresken an den Metopen und in den unteren Nischen wieder sichtbar wurden.

Kategorien: Plätze von historischem Wert von künstlerischem Wert


Via Giuseppe Garibaldi, 14, 26012 Castelleone CR
Kirche der Dreifaltigkeit: zusätzliche Fotos in der Sektion Photographie
Castelleone (Cremona, Italy): Interior of the Church of the Trinity