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Kirche von San Bernardino alle Ossa

Foto Kirche von San Bernardino alle Ossa -  Kirchen / Religiöse Gebäude
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Mailand - Kirchen / Religiöse Gebäude: Kirche von San Bernardino alle OssaWichtigste vertretene Stile: Barock

Die Kirche San Bernardino alle Ossa (auf Deutsch oft auch als Kirche der Totenköpfe bezeichnet) hat in den letzten Jahren dank ihres Beinhauses und ihrer Lage nahe dem Fontana Platz (zu dem ihre Rückseite zeigt), nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt, zunehmend an Bekanntheit gewonnen. Infolgedessen besuchen sie immer mehr Touristen, darunter auch Ausländer.
Es sei darauf hingewiesen, dass die heutige Kirche die dritte Version der Kirche ist.

GESCHICHTE
Die Geschichte der Kirche beginnt im Jahr 1145 (anderen Quellen zufolge 1127), als in einem Gebiet namens Brolo, das damals nur von Gemüsegärten, Obstplantagen und Wäldern besetzt war (von dem auch die Basilika San Nazaro in Brolo ihren Namen hat), ein Mailänder Adliger namens Gotifredo da Bussero auf eigene Kosten ein großes Leprakrankenhaus errichten ließ. Das Krankenhaus wurde in der Nähe von der Basilika Santo Stefano Maggiore gebaut. Da die Verpflichtung bestand, diejenigen, die in den Krankenhäusern starben, in separaten Friedhöfen zu begraben, erhielt 1184 der Prior des Krankenhauses die Erlaubnis, vor der benachbarten Basilika einen Friedhof anzulegen, der denjenigen vorbehalten war, die darin starben.
Man nimmt an, dass bereits 1210 neben der Basilika Santo Stefano ein Beinhaus errichtet wurde, um die Gebeine der aus dem Friedhof exhumierten Toten aufzubewahren. 1268 wurde die Genehmigung zum Bau einer kleinen Kirche (die ersten Version) erteilt, die der Schmerzensmutter, dem Heiligen Sebastian und dem Heiligen Ambrosius geweiht war und die sterblichen Überreste der Prioren und Brüder, die das Hospital leiteten, beherbergen sollte.
In der Zwischenzeit wurde in der Nähe der Basilika Santo Stefano die Bruderschaft der Disciplini (oder genauer die Bruderschaft der Disciplinati), die erste Laienbruderschaft Mailands, gegründet. Sie widmete sich insbesondere der Pflege der Kranken und zum Tode Verurteilten. Im Gegenzug für die Obhut des Beinhauses erhielt die Bruderschaft 1430 die Erlaubnis, über der Kirche ein eigenes Oratorium zu errichten, indem die Kirche um ein Stockwerk erhöht wurde (zweistöckige Kirchen sind heute fast vollständig verschwunden; die einzige dem Autor bekannte ist die Kirche Sant'Agata in Oggiono).
Der heilige Bernhardin von Siena, heiliggesprochen 1450, war ebenfalls Mitglied der Disciplini und wurde daher zum Schutzpatron der Bruderschaft ernannt.
Im Dezember 1642 stürzte der Glockenturm der angrenzenden Basilika ein und begrub sowohl das Beinhaus als auch die Kirche der Disciplini unter sich.
Die Kirche und das darüber liegende Oratorium wurden umgehend wiederaufgebaut und 1643 fertiggestellt (die zweite Version der Kirche). Entworfen wurde sie von Carlo Buzzi, dem Architekten der Fabbrica del Duomo.
Im Jahr 1652 wurde das von Gotifredo da Bussero in Auftrag gegebene Krankenhaus auf Anordnung der Verwaltung des Ospedale Maggiore, dem es etwa zwei Jahrhunderte zuvor angegliedert worden war, geschlossen.
Der Wiederaufbau des Ossariums verzögerte sich hingegen aufgrund von Geldmangel und konnte erst 1690 wieder aufgenommen werden, um 1695 abgeschlossen zu werden, als Sebastiano Ricci aus Bologna zurückgerufen wurde, um die malerischen Dekorationen der Kuppel und der Pendentifs zu gestalten.
1712 beschädigte ein schwerer Brand die Kirche erheblich und zerstörte ihre Einrichtung sowie die Archive der Bruderschaft. Die Disciplini beschlossen dann, eine neue Kirche zu bauen, größer (dritte und jetzige Version der Kirche) und achteckig, wobei die alte Kirche zum Vorraum der neuen umgebaut wurde, nach dem Entwurf von Carlo Giuseppe Merlo. Die neue Kirche wurde 1754 fertiggestellt.
1786 wurde die Bruderschaft der Disciplini aufgelöst und ihr Besitz an die Königliche Vermögensverwaltung übergegangen. 1929, mit der Unterzeichnung der Lateranverträge, fiel er wieder an die Kirchenverwaltung zurück.
Die Kirche und das Beinhaus wurden zwischen 1998 und 2002 vollständig restauriert.

STRUKTUR
Von außen ist die Kirche San Bernardino alle Ossa kaum als solche zu erkennen, insbesondere von der Vorderseite. Die Fassade (Fig. 1) ähnelt der eines typischen Wohnhauses mit regelmäßig angeordneten Fenstern und Türen auf drei Ebenen.
Im Erdgeschoss befindet sich der Haupteingang, größer, aber von einem schlichten Gesims umgeben. Zu beiden Seiten liegen zwei seitliche Eingänge mit prächtigen Barockportalen, Volutengiebeln und Statuen der Heiligen Bernhardin von Siena und Sebastian im Tympanon. Noch weiter außen befinden sich zwei rechteckige Fenster mit aufwendigen Barockgesimsen. Das erste und zweite Obergeschoss haben jeweils fünf Fenster, alle von einem Barockgesims umgeben, das im ersten Obergeschoss prunkvoller, im zweiten schlichter ausfällt. Derselbe Fenstertyp findet sich auch im vorderen Teil der linken Fassade. Es konnten keine Informationen darüber gefunden werden, zu welchen Räumen diese Fenster gehören.
Von vorn betrachtet, lässt nur das große achteckige Tiburium mit je einem elliptischen Okulus in einem achteckigen Fenster an jeder Seite und der achteckigen Laterne an der Spitze, die ebenfalls je ein Fenster an jeder Seite aufweist, vermuten, dass es sich um eine Kirche handelt. Von hinten betrachtet, machen die Apsis und der Chor, die aus dem Hauptgebäude hervorragen, sowie der kleine Glockenturm, der durch einen Gang mit dem Mittelteil verbunden ist, den Kirchencharakter des Gebäudes deutlicher.
Beim Betreten der Kirche gelangt man in ein Atrium, das aus der wesentlich kleineren Vorgängerkirche gewonnen wurde. Über den Seiteneingängen sind in den Lünetten zwei stark verblasste Gemälde zu sehen, über die keine Informationen gefunden wurden.
Das Atrium ist in drei Spannweiten unterteilt, deren Wände von Pilastern mit teilvergoldeten Kapitellen gegliedert sind.
An der linken Wand vom Eingang aus hängt ein Gemälde mit dem Kruzifix und den Heiligen Franziskus und Antonius von Padua, das vermutlich von dem Barockmaler Juan Pantoja de la Cruz stammt.
An der gegenüberliegenden Wand, links vom Eingang zum Hauptschiff der Kirche, befindet sich eine Nische mit einem reich verzierten Barockrahmen, in der eine Statue der Heiligen Rita von Cascia steht. Davor befindet sich ein schöner, geschwungener Kniehocker.
Rechts vom Atrium liegt ein Raum, der wahrscheinlich mit dem Presbyterium der Vorgängerkirche zusammenfällt. An der Rückwand dieses Raumes befindet sich ein Altar mit einer Statue der Pilgermadonna. Dahinter befindet sich eine Gedenktafel mit den Namen Gefallener des Äthiopienkrieges von 1935. An der Wand rechts neben diesem Altar, in einer Nische unterhalb des Fensters, ist ein Flachrelief aus dem 15. Jahrhundert mit dem Bildnis des Heiligen Ambrosius angebracht. An der Decke befindet sich ein Stuckflachrelief mit Putten zwischen Wolken in einem gemischtlinigen Rahmen.
Links vom Altar der Pilgermadonna führt ein Durchgang zum Beinhaus (siehe unten).
Nachdem man das Atrium durchquert und einige Stufen hinaufgestiegen ist, erreicht man das achteckige Kirchenschiff (Fig. 2). Es ist in pastellblauen und hellgrauen Tönen gestrichen, was dazu beiträgt, die Kirche hell wirken zu lassen. Die Wände werden von Doppelpilastern an den Ecken mit Kapitellen im Kompositstil gegliedert und sind durch zwei, durch ein Band getrennte Gesimse vom Gewölbe abgetrennt, wobei das obere Gesims deutlich ausgeprägter ist.
Von den acht Seiten des Kirchenschiffs entspricht eine dem Eingang, eine dem Presbytrium und die beiden seitlichen den beiden Seitenkapellen. Die übrigen Seiten werden im oberen Teil von kleinen Choremporen eingenommen, von denen zwei Orgel beherbergen. Der untere Teil dient in den zwei auf der Seite des Presbyteriums als Vorraum zu Wirtschaftsräumen und beherbergt in den anderen zwei einen Beichtstuhl.
Das Kirchenschiff wird von einer runden Kuppel überspannt, die in acht Segmente unterteilt ist (Fig. 4). Jedes Segment enthält ein großes, ellipsoides Fenster, das von einem prächtigen Barockrahmen mit vergoldeten Verzierungen umgeben ist. Die unteren Teile, die die Kuppel mit den Wänden verbinden, sind durch geschwungene Gesimse betont, die ebenfalls mit Vergoldungen verziert sind.
Im Kirchenschiff sind weiterhin nenneswert:
– In der Nische zwischen der linken Kapelle und dem Hochaltar, über der Tür in der Rückwand, befindet sich in einem geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen mit architektonischer Struktur ein Tafelbild mit der Darstellung einer Madonna der Passion mit Heiligen, darunter dem heiligen Ambrosius, dem heiligen Rochus und dem heiligen Bernhardin von Siena. Es wird von einigen Quellen dem Maler Gabriel Bossius (1513) zugeschrieben (Fig. 5). In der Lünette ist eine Madonna mit dem Jesuskind dargestellt.
- Ebenfalls in der Nische befindet sich eine möglicherweise ehemalige Kanzel (Fig. 6). Der vollständig aus Holz geschnitzte Sockel besteht aus einer zentralen Stütze und vier Büsten geflügelter Engel, die durch Draperien verbunden sind. Das Kanzelgeländer ist mit Basreliefs verziert, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen.
– In der entsprechenden Nische auf der rechten Seite befindet sich ebenfalls ein Tafelbild in einem identischen Rahmen. Leider konnten keine Informationen zu diesem zweiten Gemälde gefunden werden.
Die beiden Seitenkapellen sind baulich identisch: Sie sind mitteltief, besitzen ein Tonnengewölbe und sind durch eine dicke Balustrade aus dunklem mehrfarbigem Marmor und teils vergoldetem Schmiedeeisen, die nach vorne in den Schiffshof hinausragt, von diesem getrennt. In den Seitenwänden befinden sich Türen, die zu den Wirtschaftsräumen führen. Beide Kapellen beherbergen einen großen, polychromen Marmoraltar in spätbarockem Stil, der sich durch ein deutliches Überwiegen von Schwarz- und Dunkelrottönen auszeichnet.
Die Lünette an der Rückwand beider Kapellen ist mit Buntglasfenstern versehen, die nach Ansicht des Autors sehr jung zu sein scheinen.
Der linke Altar ist der Heiligen Rosalia geweiht. Das Altarbild stammt von dem Biellaer Maler Giovanni Antonio Cucchi und zeigt die Heilige Rosalia mit einem Engel.
Das Altarbild befindet sich in einem Retabel mit architektonischer Struktur, das von einem hohen Sockel ausgeht. Zwei kreuzförmige Säulen, flankiert außen von zwei kleinen runden Säulen, alle aus Marmor mit Kompositkapitellen, tragen ein Gebälk, über dem sich ein barocker Giebel erhebt, der von zwei Putten flankiert und mit vergoldeten Verzierungen in Form von Puttenköpfen, Akanthusblättern und Girlanden geschmückt ist.
Das Altarbild befindet sich in der Mitte des Altars, eingefasst in einem gemischtlinearen Rahmen.
Zu beiden Seiten des kunstvoll gearbeiteten Marmoraltars hängen zwei Gemälde von Paolo da Caylina dem Jüngeren (16. Jahrhundert), die ursprünglich in der abgerissenen Kirche San Giovanni Decollato alle Case Rotte waren.
Der Altar rechts weist eine nahezu identische Struktur auf. In diesem Fall zeigt das Altarbild des spätbarocken Malers Federico Ferrario die Heilige Maria Magdalena im Haus des Pharisäers.
Seit 1768 beherbergt diese Kapelle die Familiengruft einiger mütterlicher Nachkommen Christoph Kolumbus' (Pietro Antonio und Giovanni di Portogallo Colon, Grafen von Puela und Veragua). Die barocken Rahmen an den Seitenwänden der Kapelle zeigen die Familienwappen.
Das Presbyterium (Fig. 3) liegt einige Stufen über dem Kirchenschiff und ist ebenfalls von einer massiven, in der Mitte gewölbten, polychromen Marmorbalustrade umgeben. An den Seitenwänden hängen zwei große Gemälde: links der heilige Karl, der den Pestkranken die Eucharistie spendet, und rechts der heilige Ambrosius im Gebet während der Schlacht von Parabiago. Beide wurden vom Abt Gerolamo Ottolini gefertigt, der sie vermutlich zu Beginn der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts malte.
Der Hochaltar ist im gleichen Stil wie die Altäre in den Seitenkapellen gehalten, jedoch farbenprächtiger. Er besteht auch aus gelbem Marmor, der farblich zur Vergoldung des Tabernakels passt, und besitzt ein vom Altar getrenntes Retabel, das an der Rückwand der Apsis angebracht ist. Dieses Retabel besteht im Wesentlichen nur aus dem reich verzierten, mit Voluten und vergoldeten Kupferdetails versehenen Rahmen des Altarbildes. Dises wird traditionell einem unbekannten Maler namens Amadei zugeschrieben und zeigt eine Madonna mit Kind.
Der untere Teil der Apsiswände wird von den wahrscheinlich ehemaligen Rückenlehnen eines Chorgestühls eingenommen, dessen Sitze nicht mehr vorhanden sind.

Beinhaus
Ein Korridor, der rechts vom Atrium abzweigt, führt zum Beinhaus (Fig. 8), einer rechteckigen Kapelle, die als großes Memento mori konzipiert wurde. Ihre Wände wurden daher mit Gebeinen geschmückt, die vom Friedhof des Krankenhauses exhumiert wurden. Die Kapelle besitzt zwei Ordnungen und ist höher als breit oder lang. Die erdbraunen Wände werden von dunkelgrauen Pilastern mit korinthischen Kapitellen unterbrochen. In beiden Ordnungen befinden sich zwischen den Pilastern Mixtilinearrahmen mit verschiedenen Knochenarten gefüllt, die von Metallgeflecht gehalten werden. Auch die Pilaster selbst sind mit Knochen verziert. Das schalenförmige Gewölbe ist durch zwei umlaufende Gesimse von den Wänden getrennt, und diese, wiederum, sind durch ein mit Totenköpfen verziertes Band voneinander abgetrennt.
Der Altar der Kapelle befindet sich an der linken Wand beim Betreten und wird von einer polychromen Marmorbalustrade geschützt, die in der Mitte konvex gewölbt ist und so ein kleines Presbyterium bildet. Über dem Altar, innerhalb der Wand und umgeben von einem prächtigen spätbarocken Rahmen aus sehr hellem, polychromem Marmor, befindet sich eine große Nische. Sie enthält eine Mitte des 17. Jahrhunderts, während der spanischen Herrschaft, gefertigte Statue Unserer Lieben Frau der Schmerzen von Soledad, gekleidet in ein weißes Albe, bedeckt mit einem schwarz bestickten Mantel mit Goldstickerei, mit gefalteten Händen, kniend neben dem toten Jesus (Fig. 10).
Über dem Rahmen finden sich zwei Verweise auf die Passion Christi: links der Kelch des Letzten Abendmahls und rechts ein Hahn, der auf die Verleugnung Christi durch den heiligen Petrus verweist. Die Kuppel und die Pendentifs (Fig. 7) wurden 1693/94 von dem venezianischen Maler Sebastiano Ricci, einem Vorläufer Tiepolos, mit Fresken bemalt. Das Gewölbe zeigt einen Triumph der Seelen im Engelsflug, während die Pendentifs die Herrlichkeit der vier Schutzheiligen – der Jungfrau Maria, des heiligen Ambrosius, des heiligen Sebastian und des heiligen Bernhardin von Siena – darstellen. Man beachte die Stuckverlängerungen der Fresken, die den damals in Mode illusionistischen Effekt unterstreichen.
1738 war König Johann V. von Portugal von der Beinhauskapelle so beeindruckt, dass er sie als Vorbild für eine Kapelle in Évora bei Lissabon nahm.

Das Putridarium
Noch seltsamer, aber viel weniger bekannt, die Krypta unter der Kirche, in der die Körper der verstorbenen Brüder auf Steinbänken sitzend gestellt wurden. Diese Bänke waren mit entsprechenden Kanälen versehen, durch die die Zersetzungsflüssigkeiten ablaufen konnten, um dann in den Brunnen in der Mitte der Krypta zu fließen.

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Kategorie: Kirchen / Religiöse Gebäude


via Carlo Giuseppe Merlo, 4 - 20122 Milano
Kirche von San Bernardino alle Ossa: Weitere Bilder in der Abteilung Photographie
Mailand: Interior of the ossuary of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Interior of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Ceiling of the ossuary of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Atrium of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Vault of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Interior of the Church of San Bernardino alle Ossa, side toward the entrance
Mailand: The dome of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: The ossuary of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: The walls covered with bones of the ossary of the Church of San Bernardino alle Ossa
Mailand: Frescos on the vault of the ossuary of the Church of San Bernardino alle Ossa