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Kirche von Santa Maria Rossa in Crescenzago

Foto Kirche von Santa Maria Rossa in Crescenzago -  Kirchen / Religiöse Gebäude
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Mailand - Kirchen / Religiöse Gebäude: Kirche von Santa Maria Rossa in CrescenzagoWichtigste vertretene Stile: Romanisch

Die Kirche von Santa Maria Rossa in Crescenzago ist ein weiterer antiker Sakralbau, der sehr wenig Bekanntheit genießt. In dem nord-östlichen Stadtrand von Mailand gelegen, stand ursprünglich in einem kleinen ländlichen Dorf. Die Kirche blickt auf einen kleinen Platz in einer kleinen Straße, die die Atmosphäre vergangener Zeiten bewahrt hat.

GESCHICHTE
Der Bau der Kirche Santa Maria Rossa in Crescenzago, die mehrmals umgebaut und willkürlich restauriert wurde, geht auf das Ende des 12. Jahrhunderts zurück; nach, genauer gesagt, der Einrichtung des Pfarrhauses von Santa Maria di Crescenzago. Das jetzige Gebäude wurde an der Stelle errichtet, wo zuvor eine der Jungfrau Maria geweihte Kapelle stand. Das älteste Dokument, das sich auf die Kirche bezieht, stammt aus dem Jahr 1153.
1322 zog Matteo Visconti, Herr von Mailand, nach seiner Exkommunikation, als Exilant in das Pfarrhaus von Crescenzago (zu dem die auf dieser Seite beschriebene Kirche gehörte) und wurde dort begraben.
1772 hob Kardinal Pozzobonelli das Pfarrhaus von Santa Maria di Crescenzago auf, das zu einer einfachen Gemeinde wurde.
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche umfangreichen Restaurierungsarbeiten unterzogen, einschließlich der Rekonstruktion der Fassade, bei der die zuvor vorhandenen runden Fenster, mit Ausnahme des oberen in der Mitte, durch einbogige Fenster und die in den Lünetten vorhandenen Fresken der Portale durch Mosaike ersetzt wurden.
Im Innern wurden wichtige Elemente bis in die 40er Jahre hinzugefügt, was die Kirche zu einem kuriosen Schmelztiegel baulicher und künstlerischer Elemente aus ganz unterschiedlichen Epochen macht.
STRUKTUR
Die Kirche wurde am Übergang zwischen Romanik und Gotik erbaut und weist daher Elemente beider Stilrichtungen auf. Sie besteht vollständig aus unverputzten Backsteinen, ihre Gesamtstruktur ist aber von außen nicht erkennbar, da sie zwischen anderen Gebäuden eingeklemmt ist.

Die Giebelfassade ist breiter als hoch. An den Seiten wird sie von zwei robusten Eckpilastern eingerahmt, die von Zinnen aus Backsteinen überragt werden, die in der Neuzeit hinzugefügt wurden. Zwei weitere kleinere Pilaster, aus denen sich zwei Halbsäulen erheben, unterstreichen die innere Gliederung des Gebäudes. Es sind nur wenige Dekorationen vorhanden: die für die italienische Romanik typischen hängende Bögen direkt unter dem Dach, die modernen Mosaiken in den Lünetten der drei Portale und einige farbige Keramikschalen, die während der Restaurierung der 1920er Jahre eingefügt wurden.

Auf der Rückseite hat die Kirche drei halbkreisförmige Apsiden. Dies ist der älteste Teil des Gebäudes und geht vielleicht auf den Vorgängerbau des 9. - 10. Jahrhunderts zurück. Die drei Apsiden werden außen von Strebepfeilern getragen, die auch an den Seiten des Gebäudes vorhanden sind. Auch die Apsiden haben die typische Dekoration mit hängenden Bögen.

Der Glockenturm erhebt sich über der letzten Spannweite des rechten Seitenschiffs und war ursprünglich niedriger. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf seine heutige Höhe gebracht; der untere Teil hat noch das ursprüngliche typisch romanische Mauerwerk, während der angebaute obere Teil der einzige Teil der Kirche ist, bei dem die Backziegeln sichtbar sind.

Das Innern ist in drei Schiffe unterteilt, wobei das mittlere ungefähr doppelt so breit ist wie die seitlichen. Ein Querschiff ist nicht vorhanden. Jedes Schiff ist in fünf Spannweiten unterteilt, wobei die erste kürzer als die anderen ist. Die Decke wird von acht großen Pfeilern getragen. Von diesen sind die ersten vier zylindrisch und aus Backstein, die nächsten beiden zylindrisch, aber aus Stein, und die letzten beiden, die der Apsis am nächsten liegen, haben die Form eines kreuzförmiges Bündels und tragen den Querbogen. Alle Gewölbe der Kirchenschiffe sind Kreuzgewölbe, die des Mittelschiffs Rippengewölbe. Es sollte beachtet werden, dass es auch Rundbögen gibt, obwohl die Bögen des Mittelschiffs alle spitz sind, was die Koexistenz von Gotik und Romanik in der Kirche unterstreicht.
Die einbogigen Fenster an den Wänden sind unechte Antiquitäten, da sie während der Restaurierung in den 1920er Jahren hinzugefügt wurden.
Von besonderem historischen und künstlerischen Wert ist das Gewölbe der Spannweite des Mittelschiffs, das dem Presbyterium am nächsten liegt, auch als Lammgewölbe bekannt, da es noch die meisten der ursprünglichen romanischen Fresken bewahrt. In der Mitte befindet sich eine Runde mit der Darstellung des Agnus Dei, also des Lammes Symbol der Passion Christi. Die vier blau gefärbten Segel sind durch vier mit Pflanzenmotiven verzierte Rippen getrennt. Jedes Segel beherbergt ein Medaillon mit einem anbetenden Engel im Inneren. Nenneswert das Vorhandensein einer zusätzlichen Runde in einem der Segel. Sie war ursprünglich offen mit Blick nach draußen. Der Überlieferung nach wurde der Kopf des Verstorbenen während der Bestattung darunter gelegt, um den Weg der Himmelfahrt der Seele zu symbolisieren.
Die anderen drei Spannweiten des Hauptschiffs sind auf einfachere Weise dekoriert: Die Rippen sind aus unverputzten Ziegel und die Segel sind mit achtzackigen Sternen in verschiedenen Formen und rein dekorativen Runden in der Mitte verziert.
Die Gegenfassade beherbergt ein großes Abendmahl von Carlo Morgari aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Kanzel in neoromanischem Stil (Abb. 2), die Weihwasserbecken und die Kreuzwegstationen stammen aus dem Jahr 1929 und wurden von Gualtiero Anelli gefertigt.

Die Kirche ist nur auf der linken Seite mit Seitenkapellen ausgestattet, die ab dem 15. Jahrhundert errichtet wurden. Auf der rechten Seite befinden sich Nischen von verschiedener Größe.
Baptisterium (Fig. 5): Es ist die erste Kapelle auf der linken Seite und war ursprünglich der Heiligen Katharina von Alexandria geweiht.
In den Lünetten befinden sich Reste von Renaissance-Fresken, die Cesare da Sesto zugeschrieben werden. An der Rückwand ist ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert angebracht. An der rechten Wand befindet sich eine Reproduktion eines Triptychons von Ambrogio da Fossano, auch Bergognone genannt (das Original ist im Diözesanmuseum Mailand aufbewahrt). Das Werk zeigt in der Mitte die Heilige Katharina von Alexandria, links die Heiige Agnes und rechts die Heilige Cecilia. Unter ihnen, kniend, die Auftraggeber des Werkes.
Kapelle der Jungfrau des Rosenkranzes (Fig. 6): Es ist die einzige Kapelle, in der noch Dekorationen aus der Barockzeit vorhanden sind. Die Decke ist in der Tat mit einer Quadratur verziert, die ein Oberlicht simuliert, das mit Vasen und Pflanzensprossen verziert ist.
Das Retabel des Altars an der Rückwand hat in der Mitte eine große Nische, in der sich eine große Statue der Jungfrau des Rosenkranzes aus dem 17. Jahrhundert befindet. An den Seitenwänden zwei von Luigi Morgari gemalte Gemälde: links die Geburt Christi, rechts das Letzte Abendmahl. Schließlich sind auf der unteren Seite des Eingangsbogens die Geheimnisse des Rosenkranzes dargestellt, die zusammen mit der Dekoration der Decke geschaffen wurden.
Kapelle des Kruzifixes: Die dritte Kapelle auf der rechten Seite beherbergt im Retabel vom Altar ein großes Kruzifix aus dem 19. Jahrhundert. Der in moderner Zeit gefertigte Seminato Fußboden hat in der Mitte ein schönes Mosaik, das den Agnus Dei darstellt und den Agnus Dei auf dem Gewölbe vom dem Presbyterium nachahmt.
Am Sockel des halbkugelförmigen Gewölbes wurden die ursprünglichen Verzierungen mit den Symbolen der Leidenschaft wieder ans Licht gebracht.

Auf der rechten Seite der Kirche, ausgehend vom Eingang, befinden sich:
Nische vom Heiligen Gratus, Bischof von Aosta: An der Rückwand ist der Heilige abgebildet. Die Nische wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Ex-Voto geschaffen, weil die Kirche von Bombenangriffen verschont geblieben war.
Nische vom Heiligen Antonius aus Padua: An der rechten Wand befindet sich wiederum eine kleine Nische mit der Form von ausgehöhlten Fingern einer Hand, die durch ein Gitter geschützt ist.
Nische der Jungfrau von Caravaggio: Sie ist größer als die anderen und wird von einer schmiedeeisernen Balustrade geschützt.
Immer auf der rechten Seite gibt es weitere kleinere Nischen:
Nische der Heiligen Joachim und Anna, Marias Eltern. Alle drei sind auf der Rückwand in einem Gemälde von Carlo Morgari aus dem Jahr 1942 abgebildet. Es sei darauf hingewiesen, dass sich in der rechten Wand ein großes und tiefes Fach befindet, das durch ein Gitter verschlossen ist und in einem Sarkophag endet.
Nische von St. Nicholas rechts vom Eingang zur Sakristei.
Nische der Heiligen Lucia links vom Eingang zur Sakristei. Sie ist durch ein schmiedeeisernen Gitter verschlossen.
Nische von Maria Kind : Sie befindet sich am Ende des rechten Gangs. Das Gemälde an der Wand wurde 1941 von Luigi Morgari gemalt.

Presbyterium und zentrale Apsis sind der Bereich, in dem sich die wertvollsten Elemente der Kirche konzentrieren. Die Apsis wird von den Fresken in dem Apsisbecken dominiert, deren zentraler Teil von einem großen Christus Pantokrator in einer Regenbogenmandel eingenommen wird. Christus ist auf einem Thron sitzend dargestellt, während er mit seiner rechten Hand segnet und mit seiner linken ein Buch hält, auf dem „SUM DOMINUS MUNDI LUX CELI REXQUE PROFUNDI IMPERO DISPONO STRUO DESTRUO DAMNOQUE CORONO“ zu lesen ist. Um ihn herum sind die Symbole der vier Evangelisten abgebildet, während ganz links die Jungfrau Maria und rechts Johannes der Täufer erkennbar sind.
Ursprünglich sollte die Apsis vollständig mit Fresken verziert sein, heute ist aber von diesen Fresken nur noch der Teil übrig, der von einem in der Neuzeit entfernten Chor verdeckt wurde. Im unteren Teil der Wände ist daher ein Velarium erkennbar, der einen weißen Vorhang simuliert. Ganz links eine Szene mit einem hohen Prälaten auf seinem Sterbebett.
Oberhalb des Velariums sind die unteren Teile von zwölf menschlichen Figuren erkennbar, nicht mehr eindeutig identifizierbar.
Das Tonnengewölbe wird von einem Freskenzyklus eingenommen, der der Transitio Virginis gewidmet ist und aus vier Tafeln besteht. In der ersten, hinten links, ist die Zweite Verkündigung dargestellt, das heißt der Erzengel Michael, der Maria ihren nächsten Tod ankündigt. In der zweiten, links zum Kirchenschiff hin, ist der Tod der Jungfrau, die auf ihrem Totenbett liegt, umgeben von den Aposteln, dargestellt. In der dritten Tafel vorne rechts ist die Beerdigung der Jungfrau Maria und schließlich in der vierten die Himmelfahrt Mariens zu sehen.
Der Rest des Gewölbes, durch ein Zierband zweigeteilt, zeigt symbolische Figuren, die in Medaillons eingeschlossen sind. Links Greifen, rechts wilde Löwen. Ursprünglich müssen es auf jeder Seite 24 Medaillons gewesen sein, heute sind leider viele ganz verloren gegangen.
Die Frescken in Apsis un Presbyterium wurden mit Sicherheit vor 1382 gefertigt. Wann genau ist nicht bekannt.
Der Hauptaltar besteht aus mit Marmor verkleidetem Backstein und stammt aus dem Jahr 1783.
Die beiden seitlichen Apsiden sind mit modernen Altären besetzt, die dem Heiligen Herzen (links) und St. Joseph (rechts) gewidmet sind. In beiden ist der Apsisbecken mit allegorischen Gemälden von Carlo Morgari verziert.

Schließlich verdient eine Studie von Claudio Bianchi Erwähnung, wonach die gesamte Kirche als allegorische Darstellung des Buches der Apokalypse interpretiert werden kann. Diese Interpretation würde auch das Vorhandensein einiger merkwürdiger Details erklären, wie zum Beispiel das Vorhandensein eines kleinen menschlichen Kopfes auf dem letzten linken Steinpfeiler zum Presbyterium.


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Kategorie: Kirchen / Religiöse Gebäude

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