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Candelo-Cossato- Baraggia

Foto Baraggia -  von naturalistichem Wert  von landschaflichem Wert
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Zeige eine andere Sehenswürdigkeit in der Biella Gegend:
Sehensw  von naturalistichem Wert  von landschaflichem Wert in der Biella Gegend: BaraggiaMit dem Ausdruck "Baraggia" (pl. Baragge) bezeichnet man ein teilweise bewaldetes Gebiet mit mehr oder weniger spärlichen Exemplaren von Eichen, Birken, Hainbuchen und mit Unterholz aus Besenheide, das sich einst über die Randterrassen der piemontesischen Ebene von Biella bis zum Fluß Tessin erstreckte. Der Aussehen der Landschaft ähnelt somit dem einer Savanne, obwohl die Alpen im Hintergrund daran erinnern, wo man sich in Wirklichkeit befindet.
Die Baragge von Candelo und Cossato sind beide Teil des Naturschutzgebietes der Baragge, einem Naturschutzgebiet mit regionaler Verwaltung, das sich auf Gemeinden der Provinzen Biella, Novara und Vercelli (Piemont) erstreckt.

Die Vegetation, die für die Baraggia typisch ist, besteht aus Grasland und Mooren, die von hohen Gräsern (Pfeifengräsern), von Besenheide und vereinzelt auch von Farnkraut bewohnt werden.
Über alles dominieren mehr oder weniger isolierte imposante hohe Bäume: Eichen in den Baragge von Biella und Vercelli; manchmal weiße Hainbuche in den mehr bewaldeten Talgebieten; oder Birken in den Baragge von Novara baragges (Pian Rosa).
Bemerkenswert ist die Anwesenheit vieler Skelette toter Bäume, Folge der Tatsache dass der Boden oft mit Wasser durchtränkt wird, so dass die Wurzeln ersticken, besonders ab einer bestimmten Tiefe.
Die beschriebene Landschaft stellt eine Phase der Degradation von bereits existierenden Eichenwäldern dar, die durch wiederholte Schnitte allmählich reduziert wurde; Das Aussehen der Heide mit einer seltenen Baumbewuchsdeckung wurde im Laufe der Zeit durch Brände, Weiden und Mähen erhalten. Es handelt sich also nicht um rein natürliche Lebensräume: ihre Struktur und Zusammensetzung sowie ihre Erhaltung sind eng mit Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Viehzucht verbunden.
Zusätzlich zu den oben erwähnten Pflanzenarten, die das "Rückgrat" der Baraggiavegetation bilden, ist es möglich, andere weitere mehr lokale und ungewöhnliche Arten zu finden: besonders interessant, weil typisch für sehr kalte Klimate und Eiszeitwrack, die sibirische Iris (Iris sibirica); die Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilio-asphodelus = H. flava) gilt als voreiszeitliche Art und ist in feuchten und schattigen Umgebungen nachweisbar, und die für feuchte Torfwiesen und Besenheidewiesen typische Lungen-Pneumonie (Gentiana pneumonanthe).
Interessant sind auch die Moor- und Sumpfökosysteme mit einigen seltenen Wasserpflanzen wie Sphagnum (Spagnum spp.), Rundblättrige Sonnentau (Drosera intermedia), die für ihre Fähigkeit, Insekten zu fangen und zu verdauen bekannt ist, und die Rhynchospora fusca.
Unter den wild lebenden Tieren sind es die Vögel, die am meisten von dieser einzigartigen und selten gewordenen Landschaft profitieren, wo Wiesen und Wälder abwechseln; viele Arten sind auch durch die Anwesenheit in der Nähe von landwirtschaftlichen Feldern und vor allem von Reisfeldern begünstigt, die sie erreichen um sich zu füttern, um dann in der Baraggia Zuflucht für Tag- und Nachtruhe zu suchen. Unter den gemeldeten Arten sind insbesondere nennenswert der Wespenbussard (Pernis apivorus), der Neuntöter (Lanius collurio), die beide nisten, sowie der Schwarzimilan (Milvus migrans), der Rotmilan (Milvus milvus) und der Brachpieper (Anthus campestris) .
Unter den Reptilien und den Amphibien sind unter anderem folgende Arten beobachtet worden: die Äskulapnatter (Zamenis longissimus), der Springfrosch (Rana dalmatiner), der italienische Laubfrosch (Hyla intermedia) und der Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex).
Auch viele Wirbellose sind anwesend. Bei einem kurzen Besuch war es möglich, mehrere Fotos von Schmetterlingen, Spinnen und anderen Arthropoden zu machen, einschließlich der Argiope, die auf dieser Seite zu sehen ist.

Leider (oder zum Glück?) gehört ein wichtiger Teil des Reservats der Armee, die da Übungen macht. Wenn diese an sich sicherlich nicht für die natürliche Umwelt günstig sind, so hat die Anwesenheit des Militärs jedoch im Vergleich zu angrenzenden Gebieten die Überbauung verhindert. Auf der anderen Seite haben die Beschränkungen bestimmter menschlicher Aktivitäten, wie die Beweidung, dazu geführt, dass Baumarten dazu neigen, innerhalb der instabilen ökologischen Struktur der Baragge die Oberhand zu gewinnen.
Ein Teil der Baraggia ist daher eingezäunt und als militärisches Gebiet nicht zugänglich. In anderen Teilen gibt es Schilder, die auf ein Zugangsverbot hindeuten, in Wirklichkei aber ist der Zugang (zu Fuß oder mit dem Fahrrad) derzeit an Samstagen, Sonn- und Feiertagen erlaubt.

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