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Graglia (Biella)- Heiligtum von Graglia

Foto Heiligtum von Graglia -  von historischem Wert  von künstlerischem Wert
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Zeige eine andere Sehenswürdigkeit in der Biella Gegend:
Sehensw  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Biella Gegend: Heiligtum von GragliaDas Heiligtum von Graglia (812 Meter ü.d.M.) ist der Schwarzen Madonna gewidmet und dem mit Kult der Madonna von Loreto in der Region Marken verknüpft. Es stammt aus einem Projekt des frühen siebzehnten Jahrhundert, Novella Jerusalem, konzipiert von Don Nicolao Velotti aus Vercelli entworfen. Dieser wurde im Jahre 1615 Pfarrer von Graglia ernannt. Sein Plan sah den Bau eines Heiligen Berges vor, der 100 Kapellen, zwischen dem Dorf Graglia (m 600) und dem San Carlo Berg (1020 m) umfassen sollte. Die Kappellen hätten Terrakotta-Statuen enthalten sollen und einer breiten Palette von biblischen Themen, von der Genesis bis hin zu verschiedenen Ereignissen des Lebens Christi, gewidmet sein.
Natürlich ist das pharaonischen Projekt nie vollendet worden. Die Arbeit ging für etwa ein Jahrzehnt weiter, dem ursprünglichen Plan folgend, dann entfernte man sich immer mehr von ihm. Erstens wurde am Rande von Graglia ein im Plan nicht vorgesehenes Oratorium gebaut, welches dann ein kleines eigenständiges Oratorium wurde, das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Campra.
Die Idee, ein grosses Heiligtum zu bauen, wurde nach einigen Jahren Stillstand im Jahre 1655 wieder aufgenommen. Auf dem Hügel der Göttlichen Güte stand schon eine Unserer Lieben Frau von Loreto gewidmete Kapelle, eine der Kapellen des ursprünglichen Projekts die dann tatsächlisch gebaut worden waren. Die Kapelle enthielt untere anderem eine hölzerne Statue der Madonna von Loreto, die Gegenstand einer starken Volksfrömmigkeit geworden war. Es wurde deshalb einen Plan für einen großen Tempel entworfen, mit angrenzenden Hospiz für Pilger und der diese Kapelle einverleiben sollte, sowie einige Kapellen in unmittelbarer Nähe. Hauptförderer des ehrgeizigen Projektes wurde der Herzog Carlo Emanuele II, der den Kapitän Piero Arduzzi, militärische und zivile Ingenieur, beauftragte, das Projekt des Gebäudes zu entwerfen. Der Segen des ersten Steins fand am 20. September 1659 statt. Wegen der verheerenden Kriege der Zeit ging der Bau der Kirche nur langsam voran. Im Jahre 1765 wurde beschlossen, den berühmten Architekten Bernardo Vittone betreffs der Fortsetzung der Arbeit zu befragen. Dieser gab der Fertigstellung der Struktur einen neuen Impuls.
Die Kirche erlangte deshalb in ein paar Jahren ihr heutiges Aussehen: ein griechisches 42 X 32 Meter grosses Kreuz, das bei der Spitze einer einer 38 Meter hohen achteckigen Kuppel ihern höchsten Punkt über den Boden erreicht. In den folgenden Jahren wurde sie das Objekt zahlreicher Erweiterungen und Restaurierungen.
Was vielleicht am meisten bei der Basilika auffällt, ist der starke Kontrast zwischen den nackten Ziegeln aussen (Fotos 1, man hat fast den Eindruck, dass die Kirche nie fertiggebaut wurde!) und dem Innenraum (großes Foto) in einem schönen spätbarocken Stil und von Pastelltönen vom Blau und vom Ocker dominiert. Die Dekorationen, obwohl reich vorhanden, sind nüchtern und an den Brennpunkten der Struktur konzentriert.
Der am reichsten verzierte Teil der Kirche ist der Hauptaltar (Bild 2). Er wurde von Perratone aus Graglia geplant und vom Meister Catella aus Lugano in Marmor geschnitzt, mit einem Triumph von Stucken, Statuen und Oberflächen wie Marmor bemalt (zusätzlich zu den echten Marmorteilen). Ziemlich ungewöhnlich die Wahl der Farben, unter denen ein ganz besonderes Graublau hervorsteht. Das Gemälde über dem Altar zeigt das Heilige Haus von den Engeln getragen, mit darüber eine Madonna mit dem Kind und darunter den Heiligen Carlo Borromeo und den Erhabenen Amedeo von Savoyen.
Die Gemälde der Seitenaltäre, auch sie wertvoll, sind Werke des Malers aus Bergamo Piccinardi.
Die majestätische Orgel, die sich über dem Eingang befindet, ist ein Werk von Felice Bossi aus dem Jahre Jahr 1839.
Sehr schön, schliesslich, auch das Holzkreuz aus der ersten Hälfte von 1700 vom Pluda geschnitzt.
Die Kirche ist von einer großen 38 Meter hohen achteckigen Kuppel bedeckt, im Jahre 1870 von Fabrizio Galliari dekoriert, mit auch einer getäuschten gemalten Laterne (Foto 3).
Auf der linken Seite des Presbyteriums befindet sich die Kapelle Unserer Lieben Frau von Loreto, mit der Decke vollständig mit Fresken in Barockstil verziert (Foto 4).
Eine Restaurierung hat neulich der "Kapelle der Übungen" im ersten Stock, über der Sakristei, selber sehr schön, ihren Glanz zurückgebracht. Erbaut um 1740, wurde sie zu verschiedenen Zeiten mit einer falschen Perspektive von den Malern Giovanni Battista Greggio von Miagliano und Giò Antonio Genta von Biella dekoriert.
Eines Besuches wert sind auch die anderen vier Kapellen, die in dem Heiligtum eingebaut wurden, auch vor kurzem restauriert. Erbaut zwischen 1664 und 1684, sind sie der Geburt Christi gewidmet und der Anbetung der Könige, mit polychromen Terrakotta-Statuen von Francesco Pozzi, und der Darstellung Jesu im Tempel und der Beschneidung, mit Statuen von Carlo Pagano und Bilder vom Maler Prospero Antonio Placco, Autor der Bilder, die die Wände schmücken. Außerhalb der Basilika, im Hof ??der Madonna, die beiden kunstvollen Sonnenuhren und das schöne "burnell" (Brunnen) aus Stein.
Man darf dann nicht vergessen, die Bibliothek zu besuchen, die vor kurzem neugeordnet wurde, wobei viele Werke von grossem Wert wieder ans Licht gebracht wurden: 1500 Texte, zum grössten Teil aus dem siebzehntem und achtzentem Jahrhundert.

Das Heiligtum von Graglia bietet Restaurant, Bar und schöne stilvoll eingerichtete Zimmer, wo man übernachten kann.

Weitere Bilder des Heiligtum von Graglia in der Photographie Abteilung dieser Web Site

Kategorien: Sehenswürdigkeiten von historischem Wert von künstlerischem Wert


Santuario di Graglia
Heiligtum von Graglia: Weitere Bilder in der Abteilung Photographie
Graglia (Biella, Italy): Sacristiy of the church of the Sanctuary of Graglia
Graglia (Biella, Italy): Chapel of the Exercises of the Sanctuary of Graglia
Graglia (Biella, Italy): Ceiling of the chapel of the Exercises of the Sanctuary of Graglia
Graglia (Biella, Italy): Detail of the main altar of the church of the Sanctuary of Graglia
Graglia (Biella, Italy): Main altar of the church of the Sanctuary of Graglia
Graglia (Biella, Italy): Interior of the dome of the church of the Sanctuary of Graglia