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Castiglione Olona (Varese): Palast Branda

Foto Palast Branda
Foto Palast Branda
Foto Palast Branda
Foto Palast Branda
Foto Palast Branda
Zeige andere Plätze um Mailand eines Besuches wert:
Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Palast BrandaEin weiterer Schatz aus der Renaissance in Castiglione Olona ist der Branda Palast, ein historischer Palast, der Kardinal Branda Castiglioni gehörte und der auf den zentralen Platz des Dorfes blickt.
Der Palast besteht aus zwei verschiedenen Teilen, die wie ein L angeordnet sind. Der älteste Teil stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert auf Willen des Kardinals erweitert und verschönert. Er entspricht dem kurzen Arm des L. Der zweite Teil wurde von Kardinal Branda Castiglioni in den ersten Jahrzehnten des fünfzehnten Jahrhunderts gebaut und dann im Laufe der folgenden Jahrhunderte verändert.
Die beiden Flügel des Palastes sind durch den Teil verbunden, der die Kapelle im Erdgeschoss und die Renaissance-Loggia im Obergeschoss (die im 19. Jahrhundert durch Fenster geschlossen wurde) umfasst.
Nach dem Tod vom Kardinal Branda ging der Palast an die Erben über und die Familie Castiglioni blieb bis Anfang des 16. Jahrhunderts Besitzer des Palastes. Später hatte der Castiglioni Palast mehrere Besitzer, bis er 1843 wieder an die Familie Castiglioni zurückkehrte, die mit der Restaurierung begann.
Im Jahr 1980 wurde ein Teil des Komplexes an die Gemeinde verkauft, die ihn als Sitz des Stadtmuseums nutzte.
Dem Besuchspfad vom Museums folgend (Museum welches nicht durch die in dem langen Flügel und mit dem Wappen der Familie Castiglioni versehenen Haupttür des Gebäudes betreten wird, sondern durch den Innenhof des Palastes) kommt man zuerst in die Eingangshalle, die durch die Anwesenheit eines großen antiken Kamins und einer Decke mit hängenden Kapitellen an der Basis der Bögen gekennzeichnet ist, von denen eines das Wappen der Familie Castiglioni mit den Kardinalinsignien zeigt.
Man steigt dann zur Renaissance Loggia hinauf (Abb. 5), an deren Wänden die Reste von Renaissance-Fresken stehen, die Lorenzo di Pietro, bekannt als il Vecchietta, zugeschrieben werden. Die originale hölzerne Decke aus dem 16. Jahrhundert ist mit Holztafeln dekoriert, auf denen die Wappen der Adelsfamilien der Gegend zu sehen sind.
Weiter geht es in die Gemäldegalerie (Abb. 4), ein Saal, an dessen Wänden Porträts von Mitgliedern der Familie Castiglioni aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen sind. Es sollte daran erinnert werden, dass die Familie Castiglioni neben Kardinal Branda auch zwei Päpste und unzählige Juristen und Intellektuellen unter ihren ihren Mitgliedern zählt.
An der hinteren Wand befindet sich ein großer Renaissance-Kamin aus Sandstein, der von einer reich mit Stuck verzierten barocken Haube gekrönt ist.
Die gegenwärtigen rechteckigen Fenster zur Straße sind nicht die ursprünglichen (die im gotischen Stil waren, mit spitzen Bögen). Von den letzteren sind jedoch die Terrakotta-Gesimse auf der Außenseite noch teilweise sichtbar.
Auf der anderen Seite führt die Renaissance Loggia stattdessen zum sogenannten Zimmer des Kardinals (großes Bild), der vielleicht für die Besucher auffälligste Raum. Die Wände sind vollständig mit in vier Streifen unterteilte Fresken bemalt (Fresken vermutlich im Jahr 1423 gemalt). Von oben beginnend ist der erste Streifen mit Tafeln verziert. In diesen wechseln sich Wappen der Familie mit Pflanzenelemente ab, die von spielenden Putten bevölkert sind. Im zweiten Band, viel breiter als die anderen, ist auf rotem Grund ein Garten mit Obstbäumen, Blumen und aromatischen und medizinischen Pflanzen dargestellt, auch dieser von Putti bevölkert. Um jeden Baumstamm befindet sich eine Schriftrolle mit Mottos und Belehrungen.
Im dritten Streifen ist ein Wandteppich dargestellt, auf dem, auf einem dunkelgrünen Hintergrund, Kräuter und Pflanzen von verschiedenen Arten eingewickelt mit Schriftrollen mit lateinische Sprüchen, Maximen und Lehren aus den Werken der klassischen lateinischen Autoren zu finden sind.
Der untere Teil zeigt schließlich eine gemalte Sitzbank.
Das auffälligste Möbelstück des Raumes ist das so genannte Bett vom Kardinal, ein Himmelbett aus geschnitztem Holz aus dem sechzehnten Jahrhundert (das heisst es gehörte eigentlich nicht wirklich dem Kardinal Branda). Es gibt dann einen seltenen Wandkamin aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Erwähnenswert ist auch das gotische Sandsteinfenster mit Blick auf den Eingangshof und an dessen Seite außen ein verblichenes Sforza-Wappen noch erkennbar ist.
Neben dem Zimmer des Kardinals befindet sich das sogenannte Kleine Studium (Abb. 3). Zwei Wände davon sind von einem Nussholzmöbelstück aus dem 17. Jahrhundert besetzt, der einem Chor sehr ähnlich ist. An der Rückwand steht das große Fresko „Ungarische Landschaft Veszpréem“, Masolino da Panicale und Lorenzo di Pietro genannt Vecchietta zugeschrieben, das im Jahr 1435 gemalt wurde und eine von oben gesehene Landschaft zeigt. Im Gegensatz zur Tradition ist die dargestellte Landschaft nicht die von Veszpréem in Ungarn, sondern eine ideale Landschaft, die die Weite des zeitlichen und geistigen Besitzes des Kardinals symbolisiert.
Unmittelbar unter der Decke befindet sich ein Fries mit Putten und floralen Elementen, die mit Wappen geschmückt sind.
Bemerkenswert sind auch die beiden Globuskarten aus dem siebzehnten Jahrhundert, ein geografisches und ein astronomisches.
Zurück im Erdgeschoss erreicht man schließlich die Kapelle, auch „Kardinäle Kapelle von St. Martin“ genannt (Abb. 2), in Wirklichkeit der Triumphierenden Kirche gewidmet. Ihre Fresken, die erst im Jahr 1982 wieder ans Licht zurückgekommen sind, wurden vom Vecchietta zwischen 1437 und 1439 gefertigt. Sie umfassen unter anderem eine Kreuzigung oberhalb der kleinen Apsis, eine „triumphierende Kirche“ an der gegenüberliegenden Wand, mit einer Prozession von wichtigen männlichen Figuren der Kirche, ein Massaker der Unschuldigen am runden Fenster, eine von St. Ursula geleitete Prozession von Frauen, Jungfrauen und Märtyrer, die vier Evangelisten und ihrer Symbole auf dem Gewölbe. Leider ist das Fresko von Sankt Martin und dem Armen an der Außenwand fast unsichtbar geworden.

Kategorien: Places von historischem Wert von künstlerischem Wert


Via Mazzini, 23, Piazza G. Garibaldi, 21043 Castiglione Olona VA
Foto aggiuntive della Palazzo Branda nella sezione Fotografia
Castiglione Olona (Varese): Room of the Cardinal in Branda Palace
Castiglione Olona (Varese): Wall of the room of the Cardinal in Branda Palace
Castiglione Olona (Varese): Small office room in Branda Palace
Castiglione Olona (Varese): Sight from one of the windows of the great hall of Palace Branda
Castiglione Olona (Varese): Great hall of Palace Branda