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Vimercate (Monza e Brianza): Trotti Palast

Foto Trotti Palast
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Foto Trotti Palast
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Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Trotti PalastPalast Trotti wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts vom Graf Giovanni Battista Secco Borella und seinem Sohn Francesco, den Feudalherren von Vimercate, an der Stelle eines älteren Palastes erbaut. Der Palast hat jedoch seinen Namen von den letzten Besitzern, die 1739 das Lehen von Vimercate übernahmen. Giulia Secco Borella, die einzige Erbin, heiratete nämlich Gianbattista Trotti. Von der Eigentümerfamilie aufgegeben, wurden das Gebäude und der angrenzende Park an die öffentliche Verwaltung verkauft, die es ab 1862 in das Rathaus verwandelte.

Äußerlich ist das Gebäude sehr nüchtern. Die Fassade zur Straße folgt deren Verlauf. Über dem Haupttor befindet sich ein viereckiger, abgestumpfter Turm.
Ebenso nüchtern ist die Seite in Richtung Park (heute Stadtpark), die dem klassischen Schema der lombardischen Villen der Köstlichkeiten entspricht und daher die typische U-förmigen Planimetrie besitzt, obwohl die Seitenflügel in diesem Fall sehr kurz sind.
Im Gegensatz zu anderen Fällen hat Palast Trotti zwei dekorierte Etagen, nicht nur das Erdgeschoss wie häufiger der Fall ist.
Planimetrie von Palast Trotti in VimercateDas Element, das den Palast am meisten kennzeichnet, sind die barocken Fresken mythologischer und legendärer Themen, die seine Säle schmücken. Außer in dem Saal, der Kleopatra gewidmet ist, wo die Wände vollständig mit Fresken geschmückt sind, befinden sich die Fresken nur in einem großen Band, das sich unmittelbar unter der Decke befindet.
Die Fresken wurden im Verlauf von drei verschiedenen dekorativen Kampagnen gefertigt. Der erste dekorative Zyklus wurde zwischen 1705 und 1706 gemalt und umfasst die Fresken in den Sälen von Kleopatra, Semiramis, Hercules und Minerva. Diese Fresken wurden von einem unbekannten Künstler und von seiner Werkstatt im Stil noch des 17. Jahrhunderts angefertigt. Ihr künstlerischer Wert ist nicht hoch, sie sind aber wegen der Sorgfalt und des Details interessant, mit denen Kleidungen und Gegenstände dargestellt sind.
Der zweite Freskenzyklus umfasst nur den sogenannten Saal von Bacchus und wurde zwischen 1710 und 1715 von Carlo Donelli (auch Vimercati genannt) gefertigt. Ihr künstlerischer Wert ist deutlich höher.
Der dritte dekorative Zyklus stammt aus dem Jahr 1750 und umfasst die Verzierungen der Sälen vom Olymp, von Atalanta, von Diana (oder des Mondes), von Angelica und Medoro, von Piramo und Tisbe und von Andromeda. Der Autor dieses dritten Zyklus ist Antonio Orelli, einer der größten Interpreten des lombardischen Rokoko.

Neben den zahlreichen Fresken zeichnet sich Palast Trotti auch durch schöne bemalte Decken, ein bedeutende Gemäldesammlung mit zahlreichen Porträts verschiedener ehemaliger Eigentümer des Gebäudes, verschiedene Rokokokamine und wertvolle Möbel aus. In der Tat ist Palast Trotti eines der besten Beispiele einer Adelsresidenz in der Lombardei des 18. Jahrhunderts.

Kurze Beschreibung der Säle:
Saal von Kleopatra
(Fig. 1): Es ist der einzige Raum mit vollständig mit Fresken dekorierten Wänden. Dabei wurde die Trompe-l'oeil-Technik weit benutzt.
Zwischen den Türen und Fenstern gibt es falsche Nischen mit falschen Statuen, die Ruhm, Gerechtigkeit, Harmonie, Anmut, Wohlstand und Macht repräsentieren. Oberhalb der Türen befinden sich innerhalb von Stuck-Ovalen die Allegorien von Malerei, Skulptur, Musik und Mathematik. Die Zahl 1705, das Jahr in dem die Fresken im Saal gefertigt wurden, ist in der Tabelle zu erkennen, die die letzte in den Händen hält.
Im oberen Teil, in spätbarocken Rahmen, befinden sich Episoden aus dem Leben Kleopatras: Kleopatra und Marcus Antonius bei einem Bankett, Kleopatra und Marcus Antonius die die römischen Botschafter empfangen, die den zweiten zu seiner Heimat zurückrufen, die Abfahrt zu Pferd von Kleopatra und schließlich ihr Selbstmord.
Saal von Semiramis: Die Fresken erzählen von den Kriegsunternehmen und den architektonischen Errungenschaften der Königin der Assyrer. In dem Raum gibt es auch einen schönen Marmorkamin mit einem großen Rokokospiegel darüber, und zahlreiche Gemälde, darunter verschiedene Porträts von Kindern der Familien Secco Borella und Trotti.
Saal von Herkules: In ihm sind vier Episoden aus dem Leben von Herkules dargestellt.
Saal von Minerva (Fig. 4): Von den Räumen des ersten Zyklus ist er derjenige, in dem die künstlerische Qualität niedriger ist, vor allem aber unter dem Gesichtspunkt der Genauigkeit der Darstellungen, da die Farbauswahl doch gelungen und wirkungsvoll ist. In Fig. 4 Minerva-Friedensgöttin.
Saal des Olymp: Er beherbergt sehr schöne mythologische Szenen, die vom Orelli gemalt wurden, insbesondere Bankette von Göttern und Göttinnen des Olymp, wahrscheinlich in Übereinstimmung mit der ursprünglichen Funktion des Saals. Im Saal gibt es auch einen Kamin aus dem 18. Jahrhundert und verschiedene Portraits.
Saal von Diana oder des Mondes: Er enthält Szenen, die vom Orelli gemalt wurden und dem Mythos von Endymion gewidmet sind, einem Hirten, der jede Nacht, während er schlief, den Besuch der Göttin erhielt, die ihn betrachtete und ihn im Schlaf küsste.
Saal von Atalanta (Fig. 1): Darin wird über die Ereignisse von Atalanta berichtet, ein Nymphe, die im Rennen unschlagbar war, die jedoch schließlich dank eines Tricks von Venus (ihr auf der Rennstrecke goldene Äpfel finden zu lassen) geschlagen wird, von einem ihrer Bewerber, der so ihre Hand haben konnte.
Saal von Angelica und Medoro: Die Liebesgeschichte mit einem glücklichen Ende zwischen Angelica und Medoro wird erzählt.
Saal von Pyramus und Thisbe: In ihr ist stattdessen eine Liebesgeschichte mit einem tragischen Ende dargestellt. Piramo findet nämlich den blutigen Schleier seines Geliebten, angegriffen von einem Löwen, und überzeugt, dass sie in Stücke gerissen wurde, bringt er sich selbst um. Als Tisbe, die es in Wirklichkeit geschafft hatte, sich zu retten, den Körper des Geliebten findet, tötet sie sich auch.
Saal von Andromeda und Perseus: In diesem Saal wird die Liebesgeschichte, hier wieder mit einem glücklichen Ende, zwischen Andromeda und Perseus erzählt.
Saal des Bacchus: Die Fresken vom Vimercati, die dem Vergnügen, der Schönheit und der Sinnlichkeit gewidmet sind, sind von hoher Qualität, für die Zeit sehr modern, in der Verwendung von Helldunkel sogar im voraus auf die Zeiten, und zeichnen sich durch gut modellierte Figuren, gewagte Ansichten und einen klaren und weitläufigen Himmel aus Hintergrund.

Kategorien: Places von historischem Wert von künstlerischem Wert


Piazza Unità d'Italia, 1, 20871 Vimercate MB
Foto aggiuntive della Palazzo Trotti nella sezione Fotografia
Vimercate (Monza e Brianza): Minerva goddess of peace in one of the rooms of Palace Trotti
Vimercate (Monza e Brianza): Minerva inciting Prometheus in one of the rooms of Palazzo Trotti
Vimercate (Monza e Brianza): Frescoes in the hall of Angelica and Medoro of Palazzo Trotti