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Busto Arsizio (Varese): Kirche San Gregorio Magno am Friedhof

Foto Kirche San Gregorio Magno am Friedhof
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Foto Kirche San Gregorio Magno am Friedhof
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Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Kirche San Gregorio Magno am FriedhofGESCHICHTE
Der Bau der Kirche San Gregorio Magno am Friedhof ("Kirche San Gregorio Magno al Camposanto") begann unmittelbar nach dem Ende der manzonischen Pest im Jahr 1632 beim Friedhof der Pestopfer. Aufgrund verschiedener Unterbrechungen wurde diese ursprüngliche Kirche trotz ihrer geringen Größe erst 1659 fertiggestellt.
Sie bestand aus einem hohen quadratischen Saal mit Kreuzgewölbe, einer kleinen Sakristei links, einem quadratischen Presbyterium mit Tonnengewölbe und einer sehr einfachen Fassade mit zwei Ordnungen: an den Seiten zwei doppelte und übereinander liegende Pilaster, ein Gesims, das die beiden Ordnungen trennt, Haupteingang in der Mitte der unteren Ordnung, großes rechteckiges Fenster in der Mitte der oberen und ein großer Giebel an der Spitze. An den Seiten waren zwei weitere Seiteneingänge (jetzt zugemauert) vorhanden. Es ist zu beachten, dass letztere in der vorderen Hälfte die gleiche Struktur der Fassade haben, mit Doppelpilastern und der Fortsetzung des Gesimses, das unmittelbar unter dem Dach verläuft.
1719 wurden der Glockenturm und die rechte Sakristei angebaut.
1742-1745 vergrößerte Biagio Bellotti die Kirche und verdoppelte praktisch ihre Größe. Dazu wurde die Rückwand des Presbyteriums abgerissen und ein zweiter rechteckiger Saal mit Pavillongewölbe und typisch spätbarocken Mixtilinearfenstern angebaut.
1762 wurde die Steintreppe vor dem Haupteingang der Kirche errichtet und über dem ehemaligen Presbyterium eine Unterkunft für den Sakristan geschaffen.
Der an der Kirche angrenzende Friedhof blieb bis 1893 in Betrieb.
Zwischen 1924 und 1926 wurde die neue Sakristei hinter dem Altar angebaut. Die Kirche wurde in den Jahren 2010-2012 komplett restauriert.

STRUKTUR
Die Struktur der Kirche spiegelt ihre Geschichte und die Abfolge der Veränderungen wider, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden. Sie ist daher in zwei nicht homogene Blöcke unterteilt, wobei der vordere, höhere, dem älteren Teil entspricht, aus dem 17. Jahrhundert und der hintere, niedrigere, dem 18. Jahrhundert entspricht. Im Inneren sind die beiden Teile sogar durch einen schmaleren Bereich, fast einen Korridor, getrennt, der dem Presbyterium der ursprünglichen Kirche entspricht.
Das Innern des vorderen Teils spiegelt die äußere Struktur wider, wiederum mit zwei Pilastern auf jeder Seite der Wände (mit dem Eckpilaster gemainsam für das Wandpaar). Fast im Renaissancestil ist an jeder Wand ein Bogen eingefügt, der sich über die gesamte Wandbreite erstreckt und die Pilaster berührt. Das Kreuzgewölbe ist durch ein dickes Gesims von den Wänden getrennt. Unmittelbar unter dem Dach befinden sich vier Fenster (das in Richtung des neuen Kirchenteils ist nur gemalt, weil es nach den verschiedenen Umbauten keine Existenzberechtigung mehr hatte) in Stuckrahmen, mit Putten auf jeder Seite und an der Spitze, anstelle eines Cherub Kopfes, ein Schädel und zwei gekreuzte Oberschenkelknochen, Zeugnis der ursprünglichen Funktion der Kirche als Friedhofskirche.
An der rechten Wand hängen die Fresken, die einst die Außenseite des "Mortoriums" der Basilika St. Johannes der Täufer schmückten, Werke der Brüder Ambrogio, Giovanni und Biagio Bellotti (letzterer Großvater des gleichnamigen Malers von Busto). Es handelt sich um Gemälde aus dem Ende des 17. Jahrhunderts (1692), die Bilder zum Thema Tod zeigen. Andere hängen in dem Bereich, der die beiden Kirchenteile verbindet. Die linke Wand wird stattdessen vom Altar der Jungfrau eingenommen, der aus der Kirche Santa Maria stammt. In der Mitte des Gewölbes befindet sich ein Fresko Seelen, die von den Engeln in den Himmel gebracht werden, das erst bei den letzten Restaurierungen wieder ans Licht gebracht wurde.
Der hintere Teil aus dem achtzehnten Jahrhundert wird durch Fresken bereichert, die Biagio Bellotti selber zwischen 1742 und 1745 malte: an der Decke, in einer Quadratur mit Pflanzenmotiven, die Himmelfahrt einer Seele, die durch die Fürbitte der Barmherzigkeit, durch die Gebete der Kirche und durch das individuelle Gebet gereinigt wurde.
An der Rückwand befinden sich die Heiligen Clemens und Gemolo. Zwischen ihnen hängt das Altarbild, das San Gregorio und San Carlo, Zeugen des Endes der Pest darstellt, das 1618 von den Brüdern Giovan Francesco und Giovanni Battista Lampugnani gemalt wurde. Die Altarfront, die je nach Gelegenheit vor dem Hauptaltar oder vor dem der Jungfrau zu finden sein kann, stellt die Herrlichkeit des hl. Gregors des Großen dar und stammt ebenfalls von Biagio Bellotti.

Kategorien: Plätze von historischem Wert von künstlerischem Wert


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