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Kirche von Santa Maria Assunta Al Vigentino

Foto Kirche von Santa Maria Assunta Al Vigentino -  Kirchen / Religiöse Gebäude
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Mailand - Kirchen / Religiöse Gebäude: Kirche von Santa Maria Assunta Al VigentinoWichtigste vertretene Stile: Barock

Eine weiterer Schatz der Kunst und der Geschichte von Mailand, fast völlig unbekannt, auch von den Mailändern selbst, ist die Kirche von Santa Maria Assunta in Vigentino, in der äußersten südlichen Peripherie der Stadt, im Stadtviertel Vigentino, eine unabhängigen Gemeinde bis 1923.
Es verdient erwähnt zu werden, dass das Dorf von Vigentino eine der Sammelstellen der Flüchtlinge aus Mailand nach der Zerstörung der Stadt durch Friedrich Barbarossa im Jahr 1162.
Im fünfzehnten Jahrhundert bildete der nahe Kloster von Castellazzo ein Pol der Observanz für ganz Europa, Sitz der legendären humanistischen Bibliothek des Erzbischofs Francesco Pizolpasso und Drehachse eines idealen Ortes nach dem Modell von Castiglione Olona.
Ab mindestens der Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts wurde sie Pfarrkirche.
Seit dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts begann man mit dem Ersatz der ursprünglichen Kirche mit der aktuellen. Die Errichtung der neuen Kirche fand zum großen Teil während des Pfarramtes von Bernardo Borroni statt. Nicht nur leitete er die Arbeiten, sondern finanzierte sie auch persönlich für einen nicht zu vernachlässigenden Teil. Nicht zufällig erscheint er deshalb in einem der Bilder vom Marienzyklus im Presbyterium. Der Neubau im Barockstil konnte im Jahr 1621 als abgeschlossen gesehen werden.
Die heutige Kirche besitzt ein einziges Schiff, mit drei Seitenkapellen auf jeder Seite. Vom künstlerischen Standpunkt, ist die wichtigste die vom Rosenkranzes, die letzte der linken Seite (Abb. 5). Sie wird von der großen Struktur auf dem Altar dominiert, aus vergoldetem Holz auf vier Ebenen und reich verziert. Im obersten Teil befindet in der Mitte ein abgerissenes Pietà Fresko aus dem sechzehnten Jahrhundert, leider nicht in einem perfekten Erhaltungszustand. Links von ihm ein Gemälde von der Heiligen Maria Maddalena, rechts eins von der Heiligen Marta.
Im Zentrum der Struktur, in einer Nische, befindet sich eine Statue der Jungfrau, mit links zu ihr eine Tafel mit einem Bild vom Heiligen Domenico von Guzman und rechts eine Tafel mit einer Abbildung von San Carlo.
An den Wänden der Kapelle sind die Geheimnisse des Rosenkranzes und einige Heilige dargestellt, Werke der Werkstatt vom Cerano.
Es gibt dann drei stilistisch homogene Kapellen (darunter eine dem Heiligen Gerolamo gewidmet, Abb. 7, und eine San Carlo gewidmet, Abb. 8), die letzten zwei auf der rechten Seite und die mittlere auf der linken Seite. Im sechzehnten Jahrhundert errichtet, man kann in allen die Anwesenheit von glatten schwarzen Scheinmarmorsäulen beobachten, mit an der Spitze von ihnen eine Giebel. In jedem der zwei Nischen oberhalb der Bögen der Kapellen befindet sich ein Engel, während im Scheitel des Bogens ein Engel-Kopf angeordnet ist.
Die Gewölbe der Kapellen sind mit Stuck und Fresken verziert. Es ist nicht auszuschließen, dass auch in diesem Fall die Künstler der Cerano Werkstatt tätig waren.
Die erste Kapelle auf der linken Seite, die als Taufkapelle dient, wurde stattdessen im achtzehnten Jahrhundert vollendet. An der Wand befindet sich ein Fresko von Giovanni Battista Sassi der Taufe Christi.
Vom achtzehnten Jahrhundert ist auch der große Hauptaltar im Barockstil, aus buntem Marmor. Er ist durch die Anwesenheit von zwei großen Engelstatuen aus lackierter Terrakotta und einem großen Tabernakel, an dessen Spitze sich eine Statue des auferstandenen Christus befindet, gekennzeichnet. Sehr schön auch die Basis in Scagliola, vielleicht aus einer anderen Kirche stammend.
Wichtige Ergänzungen und Veränderungen sind aus dem neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Insbesondere:

      
  • In der zweiten Hälfte der neunzehnten Jahrhundert wurde eine neue Orgel installiert, auf der Gegenfassade.
  • Zwischen 1900 und 1901 wurde die Fassade erneuert, und leider wurden auch die alten Statuen beseitigt und durch neue, von San Carlo und vom Heiligen Bernardo von Chiaravalle in den Nischen und von der Jungfrau und von Trompete spielenden Engeln am oberen Rand der Fassade (nach dem Vorbild derjenigen, die auf den Fassaden der Kirche von Santa Maria dei Miracoli bei San Celso in Mailand und vom Heiligtum der Jungfrau der Wunder in Saronno zu finden sind.
  • Ein zusätzlicher Arm wurde auf der linken Seite hinzugefühgt.
  • Die Fresken an der Decke des Kirchenschiffs und des Prebiteriums und die Rahmen, die sie umschließen, stammen erst aus den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Es ist nich so auffällig, weil sie im eklektischen Stil in der Mode im späten neunzehnten Jahrhundert gefertigt wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben Marias, in chronologischer Reihenfolge vom Eingang zum Presbiterium hin.

Eine separate Beschreibung verdient der Marienzyklus des Presbyteriums. Er umfasst drei große Gemälde aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert mit Darstellungen der letzten Ereignissen des Lebens der Jungfrau und von prächtigen barocken Stuckrahmen umrahmt: Tod (Dormitio), Himmelfahrt und Krönung Marias. Sie wurden vom bereits genannten Pfarrer Bernardo Borroni persönlich beauftragt (und er ist in der Tat in dem Gemälde der Krönung dargestellt, Abb. 4, linkes Gemälde, die betende schwarz gekleidete Figur).
Von den drei schönen Gemälden kennt man nicht mit Sicherheit den Autor, auch wenn der Stil dem von Giovanni Ambrogio Figino ganz nah ist.
Erwähnenswert auch die beiden anderen Gemälden im Presbiterium, am Ende des neunzehnten Jahrhunderts hinzugefügt, aber im siebzehnten Jahrhundert gefertigt (Bild 3, die beiden äußersten Gemälde): Die Anbetung der Könige auf der linken Seite und rechts das Martyrium der Heiligen Eurosia, Schützende gegen Blitzschlag.
Schließlich, am Ende des achtzehnten Jahrhundert wurde der obere Abschnitt der Glockenturms neu aufgebaut.

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Die Kirche von Santa Maria Assunta Al Vigentino befindet sich in dell'Assunta Platz.


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Kategorie: Kirchen / Religiöse Gebäude

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