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Kreuzgänge von San Simpliciano

Foto Kreuzgänge von San Simpliciano -  Kirchen / Religiöse Gebäude  Anderes
Foto Kreuzgänge von San Simpliciano -  Kirchen / Religiöse Gebäude  Anderes
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Mailand - Kirchen / Religiöse Gebäude  Anderes: Kreuzgänge von San SimplicianoWichtigste vertretene Stile: Renaissance - Barock

Die Kreuzgänge von San Simpliciano stellen eine der vielen geheimen Ecken Mailands dar, die nicht nur den vielen Touristen, die Mailand besuchen, sondern auch den meisten Mailändern selbst, fast völlig unbekannt ist.
Ursprünglich waren sie Teil des Klosters von San San Simpliciano, das mit der antiken Basilika von San Simpliciano verbunden war.
Derzeit gibt es zwei Kreuzgänge, den Chiostro Piccolo ("Kleiner Kreuzgang"), der sich an den Glockenturm lehnt, und den Chiostro Grande ("Großer Kreuzgang"), auch als Chiostro delle due Colonne ("Kreuzgang der zwei Säulen") bekannt. Ursprünglich gab es auch einen dritten Kreuzgang, der jedoch verloren ging.

Kleiner Kreuzgang
Es ist der älteste Kreuzgang und ist auch als Bemalter Kreuzgang bekannt. Er wurde im letzten Viertel des fünfzehnten Jahrhunderts im Auftrag von Leonardo del Maino, Kommendenabt des Klosters San Simpliciano, erbaut. Es wurde jedoch erst nach dem Tod von Mainos Nachfolger Giovanni Alimenti Negri beendet. Beide Äbte waren "Kommendenäbte", da sie nicht aus dem Kloster stammten und im Gegenteil von den säkularen Behörden, in diesem Fall zuerst von den Visconti und später von den Sforza, auf der Grundlage politischer Kriterien, auferlegt wurden.
Die Anwesenheit von Kommendenäbten an der Spitze des Klosters führte zu einer fortschreitenden Verweltlichung des Klosters. Dementsprechend erscheint der Kleine Kreuzgang wie ein Patrizierkloster. Es ist ein rechteckiger Raum, umgeben von Säulengängen aus neun und zehn schlanken Steinsäulen, die derzeit auf einer niedrigen Mauer ruhen und mit Palmblatt-Kapitellen enden, die geräumige Bögen tragem.
Der Bodenbelag ist aus Terrakotta mit Fischgrätenmuster.
Die Überdachung der Arkaden besteht aus Kreuzgewölben. Ein bedeutender Teil der Freskenverzierung der Gewölbe (im typischen Renaissancestil mit Groteskenverzierungen, in dreieckigen, rechteckigen und runden Feldern unterteilt und in jeder Spannweite verschieden) ist noch vorhanden.
Leider sind die Fresken von Ambrogio da Fossano (auch als il Bergognone bekannt) verlorengegangen, die nach dem Tod des Abtes Giovanni Negri im Jahr 1499 mittels der in seinem Testament befindliche Spende an das Kloster angefertigt wurden. In ihnen wurde das Leben der Märtyrer von Anaunia, Sisinius, Martin und Alexander in Bildern erzählt.
Bei den letzten Restaurierungen konnten jedoch Fragmente von monochromen Trompe l'oeil-Fresken an den Wänden des ersten Stocks freigelegt werden.

Kreuzgang der zwei Säulen
Der Bau des Kreuzganges der zwei Säulen steht im Zusammenhang mit dem Übergang der Basilika und des Klosters zu den Benediktinern von Monte Cassino im Jahre 1517. Diese Veränderung führte nicht nur zu einer finanziellen Erholung des Klosters, sondern auch zu einer geistigen und moralischen Wiederbelebung. Dies führte seinerseits zu einer Zunahme der Anzahl der Mönche, was den Bau eines neuen Kreuzganges notwendig machte. Die Arbeiten begannen im Jahr 1563, die vollständige Fertigstellung erfolgte jedoch erst im 18. Jahrhundert.
Im Gegensatz zum älteren Kreuzgang wurde dieser als eigentilicher klösterlicher Kreuzgang gedacht. Das Projekt geht wahrscheinlich auf Vincenzo Seregni zurück. Es ist ein quadratisches, breites und ziemlich massives Gebäude.
Die Arkaden sind sehr breit und vom zentralen Hof hin durch gekoppelte Steinsäulen begrenzt, die etwas weniger als zwei Meter hoch sind, auf einer niedrigen Mauer stehen und mit einem dorischen Kapitell ausgestattet sind. Die Kapitelle tragen einen kleinen Steinarchitrav, von dem die Bögen ausgehen.
Der Hof des Kreuzgangs hat fünf Brunnen: einen größeren in der Mitte und vier an den vier Seiten. Derzeit ist seine Oberfläche in sechzehn rechteckigen Blumenbeeten unterteilt, die von Hecken begrenzt und mit Kieswegen durchsetzt sind.
Die Bögen stützen den ersten Stockwerk, der durch die enge Aneinanderreihung von vielen gleichen rechteckigen Fenstern gekennzeichnet ist. Diese Fenster sind von Pilastern durchsetzt und von Reliefbögen überragt . Zwischen jedem Bogen und Fenster befindet sich eine Trompe l'oeil-Darstellung einer Heiligenbüste über einem niedrigen Sockel. Leider sind mittlerweile fast alle diese Figuren unleserlich.

Monumentale Treppe
Sie wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts fertiggestellt und verbindet mit seinen beiden Rampen das Erdgeschoss mit dem noblen ersten Stockwerk. Das Projekt wird dem Architekten Francesco Maria Richini zugeschrieben. Die Treppe ist von den Büsten von San Gregorio Magno, Beda dem Ehrwürdigen, San Giovanni Damasceno und San Pier Damiani geschmückt.

Ab dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts, mit der Unterdrückung des Klosters, wurden die Kreuzgänge lange Zeit als Kaserne und sogar als Schießstand verwendet. Erst 1939 kehrten sie der Kirche zurück und die darin untergebrachten Baracke wurde abgebaut.
Bis 1967 wurden sie dem Ritterorden der Ritter des Heiligen Grabes anvertraut. Nach diesem Datum wurden sie Sitz der Theologischen Fakultät Norditaliens.

In der Regel sind die Kreuzgänge von San Simpliciano nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, außer für besondere Veranstaltungen und für Ausstellungen.
Hervorzuheben ist, dass man vom Kleinen Kreuzgang aus die Rückseite der Basilika sehen kann, ansonsten nicht sichtbar.

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Kategorie: Kirchen / Religiöse Gebäude Anderes

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Piazza S. Simpliciano, 7, 20100 Milano MI
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