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Sesto San Giovanni (Milano): Villa Visconti

Foto Villa Visconti
Foto Villa Visconti
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Foto Villa Visconti
Foto Villa Visconti
Zeige andere Plätze um Mailand eines Besuches wert:
Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Villa ViscontiDie Villa (vollständiger Name Villa Visconti d'Aragona De Ponti) wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf Initiative der Familie Visconti d'Aragona erbaut, die dann lange Zeit darin lebte, obwohl das genaue Jahr nicht bekannt ist. Für eine gewisse Zeit gehörte sie anderen Zweigen der Familie Visconti.
In der Mitte des 17. Jahrhunderts ist die Villa der Landsitz der Familie Parravicini, mit der sie mit Fresken im Adelsgeschoß und mit einer Kunstgalerie bereichert wurde. Später kehrt sie zu den Visconti d'Aragona zurück.
Im Jahr 1867 müssen die Visconti von Aragona sie abtreten, um die Schulden der Familie zu löschen, wobei sie sie ihen Gutsverwaltern, den Brüdern De Ponti, erst vermieten dann verkaufen. Mit den De Ponti behält die Villa zum Teil den Charakter eines Herrenhauses bei, einige Zimmer sind zu vermieten, teilweise wird sie als Spinnerei genutzt, eine der ersten von Sesto, ein früher Beweis der industriellen Berufung der Stadt. Bis zum Kauf im Jahr 1967 durch die Gemeinde, die sie zum Sitz der Stadtbibliothek und der Kulturabteilung macht.
1980 genoss sie umfangreiche Restaurierungsarbeiten.

Die Villa befindet sich in der Mitte des alten historischen Zentrums von Sesto San Giovanni am Ende einer Sackgasse, die eng zwischen alten Häusern (einige davon sicherlich aus dem achtzehnten Jahrhundert) und der barocken Pfarrkirche läuft. Die Straße führt in den Ehrenhof der Villa, durch eine Arkade des Portikus des rustikalen Körpers, der mit einem großen schmiedeeisernen Tor ausgestattet ist.
Die Villa hat eine asymmetrische Struktur. Der große Ehrenhofs mit der Form eines Peristyls hat zwei zweistöckige Seiten (der Hauptteil gegenüber dem Eingang und die rechte Seite vom Eingang aus) und zwei einstöckige Seiten (die eine mit dem Eingang, und die linke vom Eingang aus). Der Hauptkörper enthält eine Einbuchtung in Form eines Säulenraums, die jedoch nicht in der Mitte angeordnet ist, sondern zur Südseite hin verschoben ist.
Die einstöckigen Seiten waren ursprünglich von einer großen und mächtigen Portikus mit Bögen und rechteckigen Pfeilern besetzt. Derzeit sind nur die Bögen der Eingangsseite offen geblieben. Die anderen wurden mit Glaswänden und Glastüren geschlossen.
Die hintere Fassade, die ursprünglich zum Park (jetzt öffentlicher Park) schaute, ist sehr einfach und ohne jegliche Dekoration. Dasselbe gilt auch für die Teile der Villa, die auf den Innenhof schauen.

Im Gegensatz zum Außen ist das Innern reich an malerischen Dekorationen in Form von Fresken.
Die Treppe von der Seite in Richtung Park hat schöne schmiedeeiserne Balustraden und die obere Decke besteht aus einer ovalen Kuppel, die mit Quadraturen geschmückt ist. Als man hinaufging, betrat man eine private Kapelle, die jetzt als Büro dient, mit davor einem Durchgang mit einer Trompe l'oeil-Pergola dekoriert (Abb. 3), der vielleicht einzigartigste Raum der Villa.
Den größten Raum bildet der Ballsaal (größeres Bild), der sich im Obergeschoss des Hauptkörpers befindet und Fenster zum Innenhof hat. Von der reichen Bildverzierung der Kassettendecke sind nur noch Spuren erhalten. Die Fresken, die alle Wände schmücken, sind dagegen ziemlich gut erhalten. In ihnen sind Quadraturen und Landschaftsansichten dargestellt, die allegorischen Figuren beherbergen. Die Anwesenheit eines schwarzen Schwans am Fuße der Allegorie der Weisheit deutet darauf hin, dass die Fresken anlässlich der Hochzeit, die 1681 zwischen Giovanni Antonio Parravicini, dem Auftaggeber der Dekorationen der Villa, und Francesca Castiglioni stattfand, gefertigt wurden. Die Fresken werden Agostino Santagostino zugeschrieben und sind im spätmaneristischen Stil mit bereits barocken Elementen.
Die bemalten Kassettendecken aus Holz sind auch in den anderen Räumen zu finden. Die Farben wachseln jedoch von Raum zu Raum.
Sehr interessant ist auch ein kleiner Raum namens "Alkoven" (Abb. 5), der jetzt als Büro genutzt wird. Er ist vollständig mit barocken Fresken geschmückt, mit reich verzierten Quadraturen voller Voluten die auf Landschaften schauen, in denen sich Ruinen und Statuen der klassischen Antike befinden. Menschenfiguren sind auch vorhanden, aber alle im Hintergrund und sehr klein. An einer Wand befindet sich eine sehr heterodoxe Darstellung der Anbetung der Heiligen Drei Könige, wobei diese die Heilige Familie ehren, während diese im Schatten eines ruinierten klassischen Gebäudes ruht. Auf der entgegengesetzten Seite zeigen die erschütternden Säulen, dass die christliche Ära dabei ist, die heidnische Welt zu ersetzen. An der Decke schließlich Putten im Flug.

Kategorien: Places von historischem Wert von künstlerischem Wert


Via Dante, 6, 20099 Sesto San Giovanni MI
Foto aggiuntive della Villa Visconti nella sezione Fotografia
Sesto San Giovanni (Milano): Adoration of the Magi on the wall of the small room called "Alcove" of Villa Visconti
Sesto San Giovanni (Milano): Small room in Villa Visconti decorated with a trompe l'oeil park
Sesto San Giovanni (Milano): Fresco of the allegory of wisdom in Villa Visconti