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Orta San Giulio (Novara): Kirche von Santa Maria Assunta

Foto Kirche von Santa Maria Assunta
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Foto Kirche von Santa Maria Assunta
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Plätze  von historischem Wert  von künstlerischem Wert in der Nähe (Italien): Kirche von Santa Maria AssuntaDie Pfarrkirche von Santa Maria Assunta in Orta San Giulio ist eines der Barockjuwelen in der Novara Gagend.
Sie dominiert das Dorf, da sie sich an der Spitze der Straße befindet, die zum Friedhof steigt, an der Stelle, wo die Straße nach links biegt.

Geschichte
Die erste Version der Kirche wurde ab 1485 als Votiv für die Jungfrau des Trostes anlässlich des Endes einer Epidemie errichtet.
Sie war viel kleiner als das jetzige, noch überwiegend im romanischen Stil und war noch keine Pfarrkirche, sondern hing von der Pfarrkirche der Insel San Giulio ab, von der sie erst 1590 unabhängig wurde.
Die erste Widmung war der Jungfrau der Barmherzigkeit.
Der Übergang zur Widmung Mariä Himmelfahrt erfolgte offiziell im Jahr 1560, als sie das Pfarrrecht erhielt, obwohl der Titel der Pfarrkirche Santa Maria Assunta in offiziellen Urkunden erst um 1700 erschien.

Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche viele Veränderungen und Erweiterungen, insbesondere zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert, aufgrund der Bestimmungen des Konzils von Trient zum Thema religiöse Gebäude.
Die erste Erweiterung fand jedoch schon im 16. Jahrhundert statt.
In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche gepflastert und dort, wo sich zuvor die Sakristei befand, wurde die Kapelle des Rosenkranzes (rechte Kapelle) errichtet. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die Kapellen dekoriert und eingerichtet.
Zwischen 1698 und 1725 durchlief die Kirche tiefgreifende strukturelle Veränderungen, wobei die Kuppel über dem Presbyterium, das Gewölbe der Apsis und die Kuppel der Rosenkranzkapelle errichtet wurden.
Die Fassade wurde mehrmals modifiziert, bis zur aktuellen Version, die Carlo Nigra im Jahr 1940 entwarf.

STRUKTUR
Fassade: Die Fassade ist von einer intensiven orange-gelben Farbe gekennzeichnet und weist eine markante Struktur auf, die durch Kurven gekennzeichnet ist, die an den Barock erinnern, und ist mit Stuck verziert. An der Spitze gibt es Statuen von der Jungfrau und von zwei Engel. Die Fassade ist eine Rekonstruktion von 1941 durch den Architekten Carlo Nigra, während die Vorhalle (die über drei Treppen, eine ältere mittlere und zwei später gebaute seitliche, zugänglich ist) aus dem 17. Jahrhundert stammt.
Interessant ist das Portal, das leicht übersehen werden kann, vielleicht weil es aus der Ferne von der Vorhalle verborgen wird und wenn man sich in der Nähe befindet der Blick vom Innern angezogen wird.
Es ist aus lokalem Stein, Serpentin von Oira, geschnitzt und eines der ältesten Elemente der Kirche. Auf den Pilastern, den Kapitellen und dem Unterbogen befinden sich geschnitzte Verzierungen verschiedener Stile. Auf den Seitenpilastern befinden sich groteske Kandelaber, typische Renaissance-Motive. Unter den Reliefs erkennt man die Gestalt eine Maria Himmelfahrt, was tendenziell ausschließt, dass das Portal aus der Urkirche stammt. Die Kapitelle scheinen Recycling-Material zu sein. Die Basreliefs auf dem linken Kapitell stellen Eichenblätter dar (Symbol für Stärke und Unsterblichkeit), die auf dem rechten zeigen stattdessen zwei Eulen (die sowohl Dunkelheit als auch Wachsamkeit symbolisieren) und, sehr besonders, ein Motiv, das mit der Geburt Christi verbunden ist: zwei Hirten, zwei Hunde, ein Schaf und ein Stern.

Das Innern der Kirche umfasst drei Schiffe, durch runde Bögen voneinander getrennt, die auf kreisförmigen Steinsäulen mit niedrigen und reich verzierten Kapitellen ruhen.
Es gibt zwei tiefe Seitenkapellen, zwei kleinere flache Kapellen an den Spitzen der Seitenschiffe und zwei Tauffapellen am Anfang der Seitenschiffe (die eine links vom Eingang ist die aktuelle, die andere die alte). Die Apsis ist polygonal. Zu beachten, dass der Boden zur Apsis hin leicht ansteigend ist.

Die meisten Innenflächen, insbesondere die Gewölbe und die Wände des Mittelschiffs und des Presbyteriums sowie die Kuppel an der Kreuzung mit dem Querschiff, sind im Rokokostil mit architektonischen Quadraturen geschmückt, in denen Szenen aus dem Alten Testament oder engelhafte Herrlichkeiten dargestellt sind.
Diese Dekorationen wurden zwischen 1751 und 1763 vom einheimischen Maler Luca Rossetti in Bezug auf den figurativen Teil angefertigt. Die Quadraturen wurden vom Valsesia Maler Orgiazzi angefertigt.
Auf dem Bogen vor dem Presbyterium befindet sich die Krönung Mariä Himmelfahrt (große Figur).
In der Kuppel singen festliche Engel die Herrlichkeit der Jungfrau (Abb. 3). Zu beachten, dass zwei Engel Rosensträuße halten, symbolisch für die mystische Marianische Rose.
Unter den Bögen der Schiffe befinden sich Medaillons und goldene Umrahmungen, in denen biblische Szenen dargestellt sind, insbesondere Geschichten der Frauen des Alten Testaments, die mit der Figur der Himmelfahrt in Verbindung gesetzt werden: der Krönung von Esther, der Geschichte von Jael , die Geschichte von Sisar bis zu den Heldentaten von Judith und Holofernes (die drei Medaillons besetzen)
An den Seitenwänden befinden sich unter den Bögen fünf große Gemälde von ungewisser Zuschreibung aus der Zeit um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert, die Episoden aus dem Leben der Jungfrau darstellen. Ein sechstes Gemälde befindet sich derzeit im Oratorium der Heiligen Dreifaltigkeit.

Links vom Eingang befindet sich die Taufkapelle. Das Fresko an der Rückwand, das die Taufe Christi darstellt, wurde 1617 von der Morazzone-Schule angefertigt. Eine entsprechende Darstellung befindet sich noch immer an der Wand des alten Baptisteriums rechts vom Eingang. Sie wird Giacomo Filippo Monti zugeschrieben wird, einem Maler aus Orta, der auch beim Sacro Monte und bei der Basilika auf der Insel San Giulio tätig war.

Kapellen
Kapelle des Heiligen Herzens: Sie steht an der Spitze des linken Seitenschiffes. Die heutige Widmung stammt erst aus dem Jahr 1949. Früher war sie San Carlo und dann San Giuseppe gewidmet. Der Altar aus dem 17. Jahrhundert stammt aus einer abgerissenen Kapelle in der Kirche von San Quirico. In der Mitte des Retabels befindet sich ein Altarbild aus dem 16. Jahrhundert eines unbekannten lombardischen Künstlers, das einen zwischen den Heiligen Bernardino und Marta gegeißelten Christus darstellt.
Kapelle der Unbefleckten Empfängnis: Sie steht an der Spitze des rechten Seitenschiffes. Ursprünglich war sie San Giulio gewidmet. In der Mitte befindet sich eine Nische, in der sich eine Holzstatue (1783) der Unbefleckte Jungfrau befindet, die mit einem Fuß den Kopf eines Drachens trampelt, der einen Apfel im Mund trägt und von einem Pfeil durchbohrt wird. Rund um die Nische malte C. Grossi im Jahr 1922 in Tempera Engel.
Kapelle des Allerheiligsten: Es ist die linke Kapelle. Das heutige Aussehen der Kapelle stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert.
Das Altarbild ist durch ein Abendmahl aus dem 17. Jahrhundert dargestellt, eine Kopie des Abendmahls von Gaudenzio Ferrari, die sich in der Kirche von Santa Maria della Passione in Mailand befindet. Es ist in einem goldenen Rahmen aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert eingefügt. Die Gewölbedekorationen wurden zuerst 1711 vom örtlichen Maler Pietro Rossetti angefertigt und dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts im gleichen Stil neu gemalt.
In einer großen Nische in der rechten Wand befindet sich eine Statue Unserer Lieben Frau der Schmerzen aus dem zweiten Jahrzehnt des achtzehnten Jahrhunderts und eine Statue des toten Christus, die etwas älter ist.
An den Seitenwänden befinden sich zwei Gemälde, eines von Moses, der die Gesetzestafeln bekommt, aus der Zeit zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert, und ein Oval mit San Pietro Avellino, das der letzten Periode von Giovanni Battista Cantalupi zugeschrieben wird, d.h. zwischen 1778 und 1780.
Kapelle des Rosenkranzes: Sie ist die rechte Kapelle. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt sie der Umgestaltung, die Gerolamo Gemelli in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts veranlasste, von dessen Familie sie die Adelskapelle sowie das Familiengrab darstellte.
Die Kapelle wurde jedoch bereits zwischen 1653 und 1661 erbaut und war für die Bruderschaft des Rosenkranzes bestimmt.
Der Altar ist immer noch der aus Marmor, der zwischen 1673 und 1677 aufgestellt wurde.
Die Statue der Jungfrau des Rosenkranzes in der Mitte ist dagegen eine Terrakottastatue von Carlo Beretta, bemalt um Marmor nachzuahmen, die aus der Zeit der vom Gemelli veranlassten Umgestaltung zurückgeht. Aus jener Zeit stammt auch die Vitrine aus schwarzem Marmor in der linken Wand, die gefertigt wurde, um die Reliquien zu bewahren.
Die Bilddekoration der Kapelle wurde vom Gemelli dem lokalen Maler Giovanni Battista Cantalupi beauftragt, der die Kapelle in eine Art Rokokoschatztruhe verwandelte, in der sich religiöse Themen mit Verweisen auf das familiäre Umfeld des Auftraggebers überlappen.
An den Seiten der Jungfraustatue sind daher auf Trompe l'oeil Sockeln die Heiligen Domenico und Rosa von Lima (diese zweite Hommage an die Frau vom Gemelli, Rosa Manzoni, väterliche Tante des berühmten Schriftstellers) dargestellt.
An den Seitenwänden sind links Sant'Ottavio (Name des Vaters und eines Bruders) und San Carlo und rechts San Gerolamo und Santa Caterina d'Alessandria (Name der Mutter) dargestellt. Über den vier Heiligen vier Trompe l'oeil-Gemälde mit Szenen aus dem Hohelied Salomos. Es ist beachtenswert, dass die biblischen Szenen mit einem Stil dargestellt wurden, der eher säkularen Szenen angemessen ist.
An der rechten Wand hängt ein Gemälde von Giulio Cesare Procaccini, das die Prozession von San Carlo während der Pest darstellt.
An den Seiten des Eingangs und im Unterbogen befinden sich die Mysterien des Rosenkranzes, in Form kleiner monochromer grüner oder violetter Szenen dargestellt.
In der Kuppel steht der Ruhm der Jungfrau und in den Zwickeln Allegorien der Tugenden.

Presbyterium und Hochaltar
Das Presbyterium ist polygonal. Das Apsisbecken ist vollständig von einer großen Quadratur (aus der gleichen Zeit von denen im Kirchenschiff) besetzt, in der ein von fliegenden Engeln bevölkerter Himmel einzubrechen scheint, so dass ein Teil der Wolken die Trompe l'oeil Marmorbalustrade zu verbergen scheint.
Der untere Teil der Wände wird von den Ständen eines Chores aus der Mitte des 17. Jahrhunderts eingenommen.
Im oberen Teil der Wände befinden sich verschiedene Gemälde. In der Mitte, in einem reich vergoldeten Holzrahmen, eine Himmelfahrt zwischen den Aposteln, ein manieristisches Werk unsicherer Zuschreibung des späten 16. Jahrhunderts. Unmittelbar daneben stehen zwei Musiker-Engel aus der Werkstatt vom Morazzone, die zwischen 1615 und 1617 gefertigt wurden.
An den Seitenwänden, schließlich, links eine kostbare Unbefleckte Empfängnis von Stefano Maria Legnani, bekannt als il Legnanino, und rechts ein Tod der Jungfrau, vom Bruder vom Legnanino.
Der heutige Altar wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist aus vergoldetem Holz. Er ist sehr anspruchsvoll in Linien, Schnitzereien und monochrom gemalte Szenen. An seiner Wand zum Kirchenschiff hin befinden sich biblische Szenen im Basrelief. Die Tür des Tabernakels trägt eine Darstellung des Abendmahls. Für viele Dekorationen wurde die Technik der Meccatura verwendet, bei der ein silbernes Blatt mit einem speziellen Lack (genannt Mekka) behandelt wird, damit die silberne Folie wie ein Goldblatt aussieht.

Kategorien: Places von historischem Wert von künstlerischem Wert


Via Caire Albertoletti, 28016 Orta San Giulio NO
Foto aggiuntive della Chiesa di Santa Maria Assunta nella sezione Fotografia
Orta San Giulio (Novara): Dome of the Chapel of the Rosary in the Church of Santa Maria Assunta
Orta San Giulio (Novara): Apse of the Church of Santa Maria Assunta
Orta San Giulio (Novara): Left side of the interior of the Church of Santa Maria Assunta