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Kirche von San Giovanni Battista in Trenno

Foto Kirche von San Giovanni Battista in Trenno -  Kirchen / Religiöse Gebäude
Foto Kirche von San Giovanni Battista in Trenno -  Kirchen / Religiöse Gebäude
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Mailand - Kirchen / Religiöse Gebäude: Kirche von San Giovanni Battista in TrennoWichtigste vertretene Stile: Barock

Trenno ist eines der vielen Dörfer, die Mailand nach seiner Expansion aufgenommen hat. Von frühmittelalterlichem Ursprung und autonome Gemeinde bis 1923, Trenno liegt heute im nordwestlichen Randgebiet der lombardischen Hauptstadt.

Die Kirche von St. Johannes dem Täufer wurde zum ersten Mal in einem Dokument von 1017 erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten hatte die Kirche die Funktion von Mutterkirche der Pieve von Trenno. Es sollte daran erinnert werden, dass eine Pieve eine kirchlicher Verwaltungsbezirk um eine Mutterkirche war, also eine Kirche die mit einem Taufbecken versehen war.

Die gegenwärtige Kirche stimmt jedoch nicht mit der, die in der Urkunde von 1017 erwähnt wird. Letztere stand in der Tat nicht weit von der heutigen entfernt und existiert heute nicht mehr. Die Kirche, die auf dieser Seite beschrieben ist, wurde in der Mitte des siebzehnten Jahrhundert errichtet (fertig 1657), zu Ort einer früheren Kirche die der Heiligen Maria gewidmet war, nach dem Willen vom Kardinal Carlo Borromeo, gemäß dem Plan vom Architekten Trezzi und dank der Großzügigkeit des Provost F. Parravicino und der blühenden Bruderschaft des Heiligen Rosenkranzes.

Das Äußere der heutigen Kirche von San Giovanni Battista in Trenno ist komplett weiß und fast ohne Dekorationen. Das auffälligste Element ist die Fassade in zwei Ordnungen, durch Pilaster vertikal unterteilt und durch einen Narthex, überdimensioniert im Vergleich zum Rest der Kirche, gekennzeichnet. Dieser wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Schließung des Portikus aus dem 18. Jahrhundert gewonnen. Beim Betreten erkennt man, dass seine innere Wand in der Tat nichts anderes ist als der untere Teil der ursprünglichen Fassade (Abb. 3).
Der obere Teil der Fassade ist durch ein großes Fenster in der Mitte besetzt, flankiert von zwei Nischen, in denen anstelle von zwei Statuen sich zwei Fresken befinden, links von San Carco, rechts von Sant'Ambrogio.
Auf der Spitze befindet sich ein großes Tympanon mit in der Mitte ein Fresko, das Johannes den Täufer darstellt. Insgesamt erinnert die Kirche an den Stil der Kirche von San Fedele: bestimmt nicht arm, aber doch nüchtern und streng.

Auf der Rückseite befindet sich eine tiefe Apsis mit einem halbkreisförmigen Plan.
Der Glockenturm ist stattdessen gotisch (daher noch Teil der vorigen Kirche?), in Sichtmauerwerk und von einer kleinen sechseckigen Pyramide gekrönt.

Innen besitzt die Kirche ein einziges Kirchenschiff, mit zwei Kapellen auf jeder Seite und zwei weitere an den beiden Seiten des Narthex. Von den letzteren beiden dient die linke als Baptisterium. In der rechten befindet sich ein Gemälde von Giovanni Paolo Cavagna, das San Girolamo darstellt (Fig. 4).
Auch das Innern wird auch Pilaster vertikal unterteilt, Pilaster die die Formen von denen außen getreu reproduzieren. An ihrer Spitze befindet sich ein Gebälk, das sich entlang aller Wände erstreckt, einschließlich derjenigen des Presbyteriums.
Im Großen und Ganzen ist die Kirche ziemlich dunkel, weil die Fenster sehr hoch stehen und der untere Teil deshalb nicht sehr beleuchtet ist.

Zu den Kappellen des Schiffes:

  • Kapelle des Allerheiligsten Rosenkranzes (zweite links, Fig. 5): In typischem barocken Stil, sie gehörte für zwei Jahrhunderte der gleichnamigen Bruderschaft. Der obere Teil des Altars ist reich verziert, mit Putten an den Seiten und an der Spitze ein gewölbtes Tympanon mit einem Cherubenkopf darin. In der Mitte befindet sich eine Nische, die eine Statue der Jungfrau mit Kind aus dem 18. Jahrhundert beherbergt.

  • Kapelle der Heiligen Könige (zweite rechts, großes Bild): Auch sie ist eindeutig barock und wie die vorherige mit einer Marmorgeländer ausgestattet. Das Altarbild, das in einem reich verzierten, geschnitzten Holzrahmen untergebracht ist, besteht aus einer großen Leinwand von beträchtlicher Bedeutung, die von Johann Christofer Storer gemalt wurde, einem der führenden deutschen Barockmaler des 17. Jahrhunderts, der von 1640 bis 1657 in Mailand lebte und ein Schüler von Procaccini gewesen war. Eine Tafel aus schwarzem Marmor erinnert daran, dass die Kapelle 1668 vom Graf Camillo Melzi errichtet und eingerichtet wurde.

  • Kapelle des Heiligen Herzens (erste links, Fig. 9): Bis zur Schließung des Porticus diente sie als Baptisterium. Die Dekorationen an den Wänden stammen aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.


Das tiefe Presbyterium besteht aus zwei Teilen: ein vorderer quadratischer Bereich und die halbkreisförmige Apsis. Der untere Teil der Wände wird von den Chorgestühlen eingenommen.
An der hinteren Wand befindet sich ein barocker Altar aus polychromem Marmor, der zwischen 1735 und 1736 gefertigt wurde. Vor ihm befindet sich eine Doppeltreppe, die in den benutzten Materialien am Altar erinnert, die aber im Stil ihren modernen Ursprung verrät.
An den Wänden, an den Seiten des Tisches, zwei Fresken aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, die zwei Szenen aus dem Leben des Hl. Johannes des Täufers darstellen.
An der Basis des Presbyteriebogens befindet sich ein großer geschnitzter und dekorierter Holzbalken mit Pflanzenelementen und Cherubköpfen.

Auf der Gegenfassade befinden sich die Orgel und die Cantoria aus dem achtzehnten Jahrhundert. Letztere ist auf der unteren Seite mit einem Trompe-l'Oeil-Dekor verziert, um eine Kassettendecke simuliert. Auf der Balustrade kann man noch Episoden des Evangeliums erkennen, die aber leider sehr verblasst sind.

Im Großen und Ganzen kann man feststellen, dass die Kirche von San Giovanni Battista in Trenno nach Typ und Stil sehr ähnlich der wenig jüngeren Kirche von Santa Maria Assunta al Vigentino ist. In beiden Fällen handelt es sich um Hauptkirchen eines kleinen Dorfes. Sie sind daher nicht so reich und großartig wie jene Kirchen, die sich bereits zur Zeit ihrer Errichtung in der lombardischen Hauptstadt befanden. Die Nähe zur Stadt Mailand und die Verbindungen mit der Mailänder Kirche sorgten jedoch dafür, dass sie trotzdem nach den aktuellsten Stilen jener Zeit gestaltet wurden und mit einigen Kostbarkeiten ausgestattet wurden, die typisch für die Kirchen einer Großstadt waren.

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Kategorie: Kirchen / Religiöse Gebäude

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Piazza S. Giovanni, 4, 20151 Milano MI